DFB-Junior-Coach-Ausbildung an Kobern-Gondorfer Schule
Jugend auf die Trainerbank
Elf Schüler der Realschule plus Untermosel nahmen erfolgreich teil
Kobern-Gondorf. An der Realschule plus und Fachoberschule in Kobern-Gondorf wurden im Schuljahr 2014/15 elf Schüler zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als Schirmherr sowie von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet.
Die fußballbegeisterten Jugendlichen sollen frühzeitig Trainererfahrung sammeln und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Die Ausbildung erfolgt direkt an den Schulen der Jugendlichen und wird vom jeweils zuständigen Landesverband unterstützt.
An der Realschule plus in Kobern-Gondorf absolvierten die jungen Traineranwärter insgesamt 40 Unterrichtseinheiten zu sportpraktischen, rechtlichen und medizinischen Themenschwerpunkten. Neben dem Kennenlernen vieler kindgemäßen Spielformen standen darüber hinaus auch eigene Trainingsversuche auf dem Ausbildungsplan.
Im Rahmen des Sporttages der Abschlussklassen erhielten die Jungtrainer ihre Zertifikate. Hierzu hatte sich hoher Besuch in der Sporthalle der Schule eingefunden. Alois Stroh, der Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland, war persönlich erschienen, um den Junior-Coaches zur erfolgreichen Ausbildung zu gratulieren. Gemeinsam mit der Konrektorin der Schule Helga Weichelhöfer überreichte er den Jungtrainern die Zertifikate.
Die jungen Trainer sind nun berechtigt, im Verein als Co-Trainer bei Jugendfußballmannschaften zu fungieren oder als AG-Leiter an Schulen mit Ganztagsbetrieb tätig zu werden.
Elf Schüler der Realschule plus Untermosel erhielten ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung zum DFB-Junior-Coach. Hintere Reihe (von links): Ausbildungsleiter Werner Thelen, FVR-Vizepräsident Alois Stroh, Jaideep Cheema, David Mostowski, Johannes Göderz, Lukas Mauer, Niklas Scheer und Konrektorin Helga Weichelhöfer. Vordere Reihe (von links): Jason Schäfer, Jonas Henn-Kessler, Hamid Baker, Theodoros Tsiopos und Philipp Kohns. Es fehlt Christian Wild. Foto: Fußballverband Rheinland
