Allgemeine Berichte | 19.02.2013

Möhnenverein Ewig Jung Löf e. V.

Kann es im Himmel schöner sein?

Bei der Sitzung des Löfer Möhnenvereins reihte sich ein närrisches Highlight ans nächste. privat

Löf. Einen himmlisch schönen Tag verbrachten die Löfer Möhnen an Schwerdonnerstag. Beginnend mit einem kleinen bunten Umzug durch die Löfer Straßen trafen sich alle Gruppen am Café Braun.

Pünktlich um 15.11 Uhr machten sich dann viele farbenfrohe Möhnen mit der musikalischen Unterstützung des Musikvereins auf den Weg zum Parkhotel Krähennest. Im bunt geschmückten Saal marschierte als Erstes der Vorstand in Begleitung des Musikvereins stimmungsvoll ein. Im Anschluss wurde die Möhnensitzung eröffnet und ein bunter Mix aus Tanz, Gesang, Sketch und Sprechvorträgen strapazierte für einige Stunden die Lachmuskeln. Der erste Höhepunkt war der Einmarsch des Kinderprinzenpaares mit Funkenmariechen und Pagen. Sie brachten dem Publikum einen Mariechen-Tanz mit, der alle Mutterherzen höherschlagen ließ. Nach der Verabschiedung unter tosendem Applaus, konnten bei einem Ehepaar die Problembewältigung eines Wanderausfluges miterlebt werden. In einem Sprachkurs der besonderen Art kamen alle im Anschluss zu der Erkenntnis, dass „Löfer Platt“ eigentlich Weltsprache ist. Kurz vor der Pause brachte dann ein Lappland-Besucher, inklusive Dolmetscher für Gebärdensprache, dieses fremde Land in der Talkshow „Menschen bei Maischberger“ eindrucksvoll und sehr lebendig dem Publikum näher.

Die Tanzgruppe der KG eröffnete die zweite Hälfte der Möhnensitzung mit ihrem Tanz „Dance to paradise“. Eine tolle Choreografie und wunderschöne Kostüme verzauberten das Publikum. Dann war es endlich soweit: Der Prinz war eingetroffen und marschierte mit seiner Prinzessin, dem Gefolge, der KG, dem Bürgermeister und den Mädchen der KG-Tanzgruppe ein. Die Stimmung im Saal hatte ihren Höhepunkt erreicht und der Prinz versprach, den Rest des Abends mit den Jecken zu verbringen. Das minderte im Anschluss leider nicht die Schmerzen von Frau Posposchil, die sich im Wartezimmer mit Frau Hawlischek über die Wahl des richtigen Facharztes austauschte. Dass „Echte Fründe zusammestohn“ und Freundschaft im wahrsten Sinne des Wortes zusammenschweißt, wurde im folgenden Tanz „Black and White“ akrobatisch demonstriert.

Für das nächste Highlight sorgte das Männerballett aus Lehmen. Mit heißen Showeinlagen ließen sie die Möhnenherzen höherschlagen.

Als Abschluss der diesjährigen Möhnensitzung hatten die Anwesenden nun die Ehre, in den Genuss des Löfer Sinfonieorchesters und einem unvergesslichen Ohrenschmaus mit „Gänsehaut-Feeling“ zu kommen. Am Ende dieses wunderschönen Abends verabschiedete sich der Vorstand noch mit einem Lied und dem Hinweis darin: „Im Himmel kann es heut nicht schöner sein.“

Bei der Sitzung des Löfer Möhnenvereins reihte sich ein närrisches Highlight ans nächste. Foto: privat

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