Allgemeine Berichte | 30.04.2014

Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Dieblich

Klein, aber klug und hilfsbereit

Der erste Schritt ist getan, die Kinder sind fit, einen Notruf abzusetzen. privat

Dieblich. Wie bereits im letzten Frühling besuchten auch in diesem Jahr Vertreter des DRK Ortsvereins Dieblich die „Wackelzähne“ der Kita „Unter’m Regenbogen“ im Ort. Erwin Holl und Philipp Weber stellten sich und ihre Arbeit beim Rettungsdienst vor und erklärten den zukünftigen Schulkindern auf lustige und anschauliche Weise, dass und wie auch sie Menschen helfen können, die verletzt sind. Es zeigte sich, dass viele Kinder bereits mit den wichtigen fünf ‚Ws‘ bei einem Notruf vertraut sind. Sie wussten, dass man sagt wo es passiert ist, was passiert ist, wie viele Personen verletzt sind, welche Verletzungen sie haben und dass man auf Rückfragen wartet und nicht sofort auflegt. In kleinen Rollenspielen übten die Kinder dann einen Notruf in verschiedenen Situationen ein. Dabei machten alle ihre Sache sehr gut. Auch das richtige Anlegen des passenden Pflasters oder Verbandes bei häufig vorkommenden Verletzungen wurde geübt. Und wer hätte gedacht, dass Kindergartenkinder mit der richtigen Technik und ganz einfachen Hilfsmitteln, wie zwei Stöcken und einer Jacke, selbst einen Verletzten transportieren können?

Die beiden Sanitäter vom DRK lobten die Kinder für ihren Eifer bei den verschiedenen Aufgaben und die große Aufmerksamkeit, mit der sie den Erklärungen folgten. Um Kindern die Angst vor dem Krankenwagen zu nehmen und ihnen gleichzeitig zu zeigen, was es alles in so einem Fahrzeug gibt und wozu es gebraucht wird, durften die Wackelzähne eine kleine Rundfahrt mit dem Einsatzfahrzeug machen.

Zum Abschluss bekamen alle Kinder als Erinnerung Schlüsselanhänger mit einem Mini-Krankenwagen, Kinderpflaster und eine Urkunde über die Kleine Erste Hilfe, auf die alle sehr stolz waren. Den Sanitätern, dem Kitapersonal und den Kindern hat dieser Aktionstag viel Freude gemacht, auch mit den Wackelzähnen des nächsten Jahrgangs soll die Zusammenarbeit zwischen Kita und DRK auf jeden Fall fortgesetzt werden.

Bis die kleinen, aber klugen und hilfsbereiten Kita-Kinder selbst aktiv im Rettungsdienst mitarbeiten können, vergeht noch einige Zeit, doch ältere Geschwister, Eltern oder Großeltern wären als Unterstützer und Verstärkung im JRK und im Aktiven Dienst sehr willkommen. Informationen dazu jederzeit und gern beim ersten Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Dieblich, Erwin Holl, Gartenstraße 10, Dieblich unter Tel. (0 26 07) 7 08 oder Mobil (01 77) 3 38 61 17.

Der erste Schritt ist getan, die Kinder sind fit, einen Notruf abzusetzen. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Werbeplan 2026
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Stellenanzeige
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Kita
Wohnträume
Veranstaltung 15.April
Leiter/in (w/m/d)
Anzeige Lagerverkauf
Empfohlene Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
367

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
61

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
14

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Kleinanzeigen
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Container Anzeige
Wohnträume
Wohnträume
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Staplerfahrer (m/w/d)
Aushilfskraft (w/m/d)
Sachbearbeiter/in (w/m/d)