Politik | 08.12.2015

Infoabend der JU Rhein-Mosel

„Leben und Wohnen im Alter“

Bürgerinitiativen und Einrichtungen stellten sich vor

Vorstandsmitglieder JU Rhein-Mosel zusammen mit den Referenten. privat

VG Rhein-Mosel. Die Zukunft unserer Gesellschaft geht mit einer wachsenden Anzahl von Seniorinnen und Senioren einher – darunter sowohl immer mehr aktive als auch hilfs- und letztlich pflegebedürftige. Hier kommen unterschiedlichste Bedürfnisse, familiäre Kontexte und Lebensentwürfe zum Tragen. Erfreulicherweise festigt sich die Haltung, dass auch der letzte Lebensabschnitt (mitten) in das dörfliche Zusammenleben hinein gehört. Die Junge Union (JU) Rhein-Mosel informierte im Rahmen eines Vortragsabends im Hotel Pistono in Dieblich über unterschiedliche Initiativen, Wohn- und Betreuungsprojekte in verschiedenen Orten der Verbandsgemeinde. Gottfried Thelen skizzierte die Entwicklung und das Konzept des Bürgervereins Oberfell. Hier steht unter dem Slogan „Dorf der Generationen“ die Bündelung von Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe im Zentrum der ehrenamtlichen Aktivitäten des bereits aus mehr als 200 Mitgliedern bestehenden Vereins. Als örtliche Begegnungsstätte dient dabei das überregional bekannte Modellprojekt Villa Ausonius. Uwe Berens, Geschäftsführer der Betreiber-Gesellschaft „Projekt 3“, erörterte das Konzept aus Wohngruppen, Service- und ambulanten Pflegeleistungen sowie dem Bürgerzentrum und konnte dabei auf nunmehr über ein Jahr Erfahrung seit Eröffnung zurückblicken. Die frisch vom Landkreis ausgezeichnete Arbeitsgruppe „Altern in Brey“ bereicherte die Veranstaltung durch eine beeindruckende Schilderung ihrer „Projekt-Liste“. Wie Sprecherin Annemie Thum aufzeigte, konnten in der Ortsgemeinde Brey in den vergangenen sechs Jahren zahlreiche Beratungs- und Service-Dienste etabliert und altersgerechte Verbesserungen in der dörflichen Infrastruktur erreicht werden. Ein ausführliches Bild erhielten die Anwesenden zudem über das im nächsten Jahr eröffnende Pflegewohnheim im Seniorenzentrum „Im Obstgarten“ Dieblich. Direkt neben einer Seniorenresidenz mit altersgerechten Eigentumswohnungen entsteht hier ein „Haus der Pflege“ mit großzügigen Pflegeapartments und einer ambulanten Tagespflege, dazu eine Arztpraxis und eine öffentliche Cafeteria. Nach einführenden Worten von Ortsbürgermeister Andreas Perscheid erläuterten Prokurist Stephan Hötterges von der ABID Senioren Immobilien GmbH und der Geschäftsführer des Onesta-Pflegedienstes Jan Zimmerschied das neuartige Konzept des zukünftigen Dieblicher Pflegehauses im Hinblick auf die Möglichkeiten der individuellen Inanspruchnahme von Service- und Pflegeleistungen, die räumlichen Gegebenheiten und die Einbindung in das dörfliche Umfeld. Die Gelegenheit für Zwischen- und Nachfragen wurde von den Zuhörern ausgiebig wahrgenommen. Der Vorstand der JU Rhein-Mosel bedankte sich nach mehr als zweieinhalb Stunden bei den Referenten mit einem vorweihnachtlichen Präsent und allen Veranstaltungsbesuchern für ihren Besuch. Alle Beteiligten waren sich einig: Informations- und Ideenaustausch muss bei diesem hochrelevanten gesamtgesellschaftlichen Thema auch auf kommunaler Ebene und in der Bürgerschaft stattfinden. Hier müssen auch in Zukunft die Rahmenbedingungen geschaffen und gefestigt werden für die Förderung des ehrenamtlichen Engagement und eine breite Akzeptanz von bedarfsgerechten Senioren-Einrichtungen und Mehrgenerationen-Projekten.

Pressemitteilung

der JU Rhein-Mosel

Vorstandsmitglieder JU Rhein-Mosel zusammen mit den Referenten. Foto: privat

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