SG Löf/Lehmen/Hatzenport
Mehr Mühe als erwartet beim Tabellenschlusslicht
Kürrenberg. Mit dem SV Kürrenberg stand Elf der SG Löf/Lehmen/Hatzenport einem Gegner gegenüber, der einerseits mit enormem, nie erlahmendem Kampfgeist, andererseits leider aber auch mit diversen „Nicklichkeiten“ und Mätzchen abseits des Geschehens, erfolgreich verstand, das schnelle Kombinationsspiel der SG zu unterbinden. Negativer Höhepunkt war eine hässliche Tätlichkeit an Mannschaftskapitän Julius Kaufmann abseits des Blickwinkels des ansonsten konsequent leitenden Schiedsrichters.
Gerade gegen solche Gegner muss die junge Truppe von Trainer Udo Seifert - beim heutigen Spiel standen „lediglich“ sechs A-Jungendspieler in der Anfangsformation - sicherlich noch einen gewissen Lernprozess durchmachen und ihr Spiel gegen alle Provokationen durchziehen. Viel zu kritisieren gibt es andererseits aber auch nicht, wenn kaum Torchancen des Gastgebers zugelassen und die eigenen konsequent verwertet werden.
Der Trainer nach dem Spiel: „Für die Mannschaft war es ein hartes Stück Arbeit, die heute auch dazugelernt hat“
Das Geschehen auf dem Platz war diesmal schnell geschildert. Nach ereignislosen Anfangsminuten nutzten die Gastgeber eine Unkonzentriertheit der SG-Abwehr bereits in der achten Spielminute zur Führung. Danach neutralisierten sich die Mannschaften und Torchancen. Ab der 25. Minute agierte die SG etwas druckvoller, ohne jedoch Gefahr vor dem Tor der Gastgeber zu entwickeln. Ausnahme war die 32. Spielminute; nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte wurde endlich einmal schnell nach vorne umgeschaltet und Jan Rottländer vollendete zum Ausgleich.
Nach der Halbzeitpause
Nach dem Wechsel wurde das Spiel der SG zumindest für zehn Minuten endlich druckvoller. Der Mannschaft konnte angemerkt werden, dass sie unbedingt die Führung erzielen wollte. In der 53. Spielminute war es dann so weit: Eine Bogenlampe von Daniel Bonenberger landete an der Torlatte und Tobias Wilkening schaltete am schnellsten und vollendete zur 2:1-Führung. Anstatt wie gewohnt das Geschehen zu kontrollieren und Ball und Gegner laufen zu lassen, zog sich die Mannschaft unverständlicherweise weit zurück und versuchte mit langen Pässen zum Erfolg zu kommen. Da diese jedoch fast alle auf dem rutschigen Untergrund zu ungenau gespielt wurden, verpufften sämtliche Angriffsbemühungen erfolglos. Den Gastgebern fiel außer langen Bällen auch nicht viel ein und die sicher stehende Dreierabwehrkette mit Maik Gödert, David Port und Adrian Bildhauer war an diesem Tag mit Abstand der beste Abstand, der beste Mannschaftsteil und lies nichts mehr anbrennen. Kam dennoch mal ein Ball durch, stand mit Torhüter Stephan Aldorf noch ein ruhiger und souveräner Rückhalt im Tor. Letztendlich bieb es dann beim nicht unverdienten 2:1-Erfolg für die SG Löf/Lehmen.
Der nächste unangenehme Gegner wartet auf die Elf von Udo Seifert bereits am kommenden Wochenende. Mit den Sportfreunden Monreal trifft man auf einen der offensivstärksten Gegner der Liga, die in der Defensive aber auch immer wieder einmal die eine oder andere Lücke offenbaren.
Es spielten:
Stephan Aldorf, David Port, Maik Gödert, Adrian Bildhauer, Daniel Bonenberger (76. Dominik Zinkan), Johannes Klodt, Julius Kaufmann, Martin Schweitzer Simon Seifert, Tobias Wilkening (86. Pascal Fischer) Jan Rottländer.
Der Spfr. Monreal I gegen die SG Löf/Lehmen/Hatzenport I.
