Ein attraktives Programm für alle Generationen
Mit vielen Gästen aus nah und fern feierte Brey seine traditionelle Kirmes
Rummelstimmung auf dem Dorfplatz
Brey. Dass die Breyer feiern können, zeigt das abwechslungsreiche dörfliche Jahresprogramm, bei dem jeder auf seine Kosten kommen kann, wenn er will. Doch der Höhepunkt ist die Kirmes, das Kirchweihfest zu Ehren der „Heiligen Margaretha“, bei der die Gemeinde in trauter Gemeinsamkeit zusammen feiert. Ein circa achtzigköpfiges Organisations-Team engagierte sich auch in diesem Jahr vor und hinter den Kulissen, angeführt vom Ehepaar Klas. Der Ortsbürgermeister hatte die Breyer Bürger und Bürgerinnen aufgerufen, ihre Häuser zu schmücken. Dem leisteten sie nur allzu gern Folge, viele Fahnen zierten den Ort. Der Dorfplatz wurde zum Rummelplatz, Schausteller bauten Buden, Autoscooter und Karussell auf. Vor der offiziellen Eröffnung gab es in der Grundschule Spaß für kleine und große Kinder im Alter von 3 bis 99 Jahren, nämlich ein Puppenspiel „Kasperle und der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.
Bürgermeister Hans-Dieter Gassen eröffnete die Kirmes
Der Kirmesbaum lag geschmückt bereit zum Aufstellen. Nur knappe dreißig Minuten brauchten die Männer - und eine Frau - der Freiwilligen Feuerwehr, bis unter Applaus der Zuschauer der Baum in den Himmel ragte. Mit einer Ansprache gab Bürgermeister Hans-Dieter Gassen den symbolischen Startschuss zum Feiern: „Der Kirmesbaum steht als Zeichen unserer Kirmes! Ich danke der Freiwilligen Feuerwehr für das Holen, Schmücken und Aufstellen des Baumes.“ Er gab seiner Freude Ausdruck, dass die Kirchweih so große Resonanz fand. Als Zeichen, dass Brey eine gewachsene Gemeinschaft ist, kamen außerdem junge und alte Personen zu Wort, die Antworten auf die Frage „Warum freue ich mich auf die Kirmes?“ gaben. Die Jungen antworteten fast einhellig: „Die Kirmes ist toll, weil wir Freunde treffen können!“ Auch das Kirmesgeld von Oma und Opa wurde gut geheißen. Für die Älteren hatte die Tradition noch Bedeutung und die Erinnerung an früher. Der Rhenser Musikverein „Concordia“ und der Fanfarenzug Rhens 1971 e.V. sorgten musikalisch für Stimmung, als man rund um den Dorfplatz feierte. Neben dem Auftritt des Varieté-Künstlers Micha Messermann als Stelzenmann, wurde in der Rolandhalle ein großes, buntes Programm unter Moderation des Altbürgermeisters Werner Müller geboten. Mit der Musik vom „Duo Akzent“ schwang so mancher Gast sein Tanzbein. Dazu passend gab es Cocktails und Eiskaffee an der Cocktailbar, erfrischende Getränke am Bierstand. Leckeren Kuchen, Kaffee und frische Waffeln lockten in das Freiluft-Café „Rheinblick“, das mit einer wunderschönen Malerei geschmückt war.
Kinder erfreuten sich am Luftballon-Wettbewerb
Sonntag und Montag wurde ein Gottesdienst in der Filialkirche „St. Margaretha“ abgehalten. Nicht nur für Erwachsene hatte das Organisations-Team ein abwechslungsreiches Kirmesprogramm erstellt. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz und vergnügten sich beim Luftballon-Wettfliegen, beim Puppenspiel und auf dem Kirmesplatz. Zusätzlich gab es für sie Freifahrten, gespendet von den Ortsvereinen und der Ortsgemeinde. Traditionell und ausgiebig erlebten die Gäste am letzten Kirmestag den Frühschoppen in der Rolandhalle, gestaltet unter Mitwirkung des MGV „Eintracht“ Brey und dem Kirchenchor „Cäcilia“ Brey. Für Spaß und gute Laune sorgte der Parodist und Stimmenimitator Bernd Schmitt und das „Duo Akzent“ für musikalische Unterhaltung. Tradition hat auch die große Tombola, bei der der Hauptpreis ein Reisegutschein im Wert von 250 Euro war, und als Sonderpreis der Kirmesbaum seinen Besitzer wechselte. Der Frühschoppen wurde auch in diesem Jahr zum Dämmerschoppen und mit diesem klang die Kirmes in Brey aus.
