10 Jahre Solidaritätsessen der kfd Löf – 10 Jahre kfd-Kaffee im Eine-Welt-Laden der kfd
"Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen"
Löf. „Uganda – Lesen und Landwirtschaft“ – so lautet ein Projekt, das von dem großen Hilfswerk MISEREOR gefördert wird. Das Motto der diesjährigen Fastenaktion "Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen" wurde auch in diesem Jahr von der kfd Löf aufgegriffen und im Rahmen eines Fastenessens verwirklicht. Bereits zum zehnten Mal hat die kfd Löf die Mitglieder der Pfarrgemeinde nach dem Gottesdienst am Palmsonntag zum gemeinsamen Solidaritätsessen ins Pfarrheim eingeladen. Zunächst noch etwas spärlich, dann jedoch stetig hatte sich der Raum erfreulicherweise gefüllt. Unter den Gästen waren auch Pfarrer Peter Vogt, Pater Mathew und Gemeindereferent Rudolf Demerath, als Ansprechpartner für Eine-Welt-Arbeit in der Seelsorgeeinheit Untermosel/Hunsrück. Das schmackhafte Reis- und Nudelgericht der Tischgemeinschaft wurde von Familie Kastor vom Hotel "Zur Traube" gespendet und zwei leckere Soßen waren von den Kfd-Frauen zubereitet und gestiftet worden. Beim Fastenessen wird der Leitbildsatz der kfd „Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt“ ganz besonders bewusst gemacht und aufgegriffen. Auch der Eine-Welt-Laden mit seiner ganzen Palette von fair gehandelten Produkten lud zum Kaufen ein. Es wurde darauf hingewiesen, dass auch hier ein kleines Jubiläum zu feiern wäre. Bereits seit zehn Jahren wird im Eine-Welt-Laden der kfd Löf der fair gehandelte kfd-Kaffee aus biologischem Anbau angeboten und fast sieben Zentner Kaffee fanden bisher ihren Absatz. Ein erfreuliches Ergebnis und eine gute Hilfe zur Selbsthilfe für bäuerliche Familien in der Einen Welt.
Der Erlös des Fastenessens von 228 Euro wurde von der kfd- bzw. Eine-Welt-Kasse auf 400 Euro aufgestockt und ohne Abzug an Misereor überwiesen.
Die gefassten Ziele, eine Bewässerungspumpe, Arbeitsgeräte und Saatgut für das Projekt „Uganda- Lesen und Landwirtschaft“, können somit Wirklichkeit werden.
Die kfd-Frauen sind an diesem Sonntag um eine Erfahrung reicher geworden, nämlich lieb gewordene Traditionen in der Pfarrgemeinde nicht wegbrechen zu lassen, denn gemeinsames Essen verbindet und gemeinsames Teilen ebenso.
