Politik | 14.10.2015

Fachbeirat für Naturschutz informierte sich über konkrete Projekte

„Ökologische und ökonomische Vorteile nutzen“

Kreis MYK. Der Fachbeirat für Naturschutz bei der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis hat naturschutzrelevante Maßnahmen vor Ort besichtigt. Sowohl bei der Renaturierung der Gewässer wie auch beim Ökokonto für Aufwertungsarbeiten in der Natur sieht man den Naturschutz in Mayen-Koblenz auf einem guten Weg. Zunächst besichtigte der Fachbeirat die aktuelle Renaturierungsmaßnahme an der Korbsmühle in Ochtendung, wo eine flächige Rampe gebaut werden soll. In Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie wird von der unteren Wasserbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz mit Unterstützung der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord - Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, seit Jahren ein Maßnahmenprogramm mit Schwerpunkt an der Nette umgesetzt. Ziel ist die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit sowie die wesentliche Verbesserung der Strukturgüte.

Der Fachbeirat für Naturschutz ist ein unabhängiges Gremium und für die Beratung und Unterstützung der Naturschutzbehörden gebildet worden. Die Beiratsmitglieder verfolgen mit Interesse die Ausführungen von Meta Wolf-Binder von der unteren Wasserbehörde. Sie begrüßten ausdrücklich das aktuelle Projekt, aber auch die bereits durchgeführten Maßnahmen zur Herstellung der Durchgängigkeit der Gewässer im Landkreis MYK.

Vom Wasser zum Ökokonto

Der Fachbeirat schaute sich zwei Bereiche bei Kobern und Rüber an, für die die Stiftung für Natur und Umwelt des Landkreises Mayen-Koblenz ein sogenanntes Ökokonto führt. Der Grundgedanke des Ökokontos: Ökologische Aufwertungsmaßnahmen werden vorausschauend durchgeführt und nicht erst bei Beginn der Bauphase. Flächen, die in einem Ökokonto liegen, werden anhand ihrer Bedeutung für den Naturschutz bewertet und mit Planung aufgewertet. Potentielle Vorhabenträger, die einen Kompensationsbedarf zum Beispiel aus einer Baumaßnahme haben, können bei Bedarf von diesem Konto die erforderliche Fläche ausbuchen und stellt der Stiftung den erforderlichen Geldbetrag zur Verfügung, mit dem die ausgebuchte Fläche über einen Zeitraum von 30 Jahren entwickelt und gepflegt werden kann. Der Fachbeirat für Naturschutz sieht in dieser Regelung eine große Chance, ökologische und ökonomische Vorteile zu nutzen, da hierdurch die einmalige Artenvielfalt in Mayen-Koblenz erhalten bleibt und die ökonomische Regionalentwicklung gestärkt werden kann.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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