Lokalsport | 22.10.2014

Fußball - VfR Niederfell 1949 - Alte Herren

Rumpfteam schlägt starken Gast aus dem Hunsrück

VfR Ü 40 - FC Nörtershausen 1:0 (0:0)

Niederfell. Vor dem Spiel gegen den FC Nörtershausen sah es aus personeller Sicht für den VfR sehr schlecht aus, musste man doch genau die Hälfte des 24 Spieler umfassenden Kaders, also zwölf Akteure, an diesem Mittwoch ersetzen. So war es nicht verwunderlich, das die Gäste von Beginn an die Initiative in dieser Partie übernahmen. Doch frei nach dem doch etwas abgedroschenen Wahlspruch „du hast heute keine Chance, also nutze sie“ spielte der VfR sehr konzentriert. Immer wieder gelang es, die gefährliche Offensivabteilung des FC Nörtershausen vom VfR-Tor wegzuhalten. Dies war aber nicht immer der Fall. Was dann doch noch durchkam, wurde eine Beute von Torhüter Bernd Schmitt, der in der ersten Halbzeit eine überragende Vorstellung bot, so die Gäste zur Verzweiflung trieb und seine Mannschaft im Spiel hielt. Denn zur Pause stand es tatsächlich noch 0:0.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gäste noch einmal richtig Druck, um ihre optische Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Zugute kam Nörtershausen dabei, dass der VfR in dieser Phase zu viele einfache Bälle verlor. Doch nachdem die Heimelf diese kritische Minuten schadlos überstanden hatte, wurde man plötzlich etwas mutiger.

Nun setzte man immer wieder ein paar Nadelstiche in die Abwehr von Nörtershausen, ohne allerdings richtig gefährlich zu werden. Auf der anderen Seite waren die Gäste im Abschluss zu unkonzentriert, sodass die Abwehr des VfR es etwas ruhiger hatte als in Halbzeit eins. Als sich schon alles auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatte, war es urplötzlich zwei Minuten vor dem Schlusspfiff des starken Schiedsrichters Erwin Berressem, der allerdings mit der äußerst fairen und, man höre und staune auch sehr ruhigen Partie (das war in Kaltenengers noch anders) keinerlei Mühe hatte, Walter Rüdell, der den VfR mit 1:0 in Führung bringen konnte. Und hätte ein anderer der VfR-Offensivabteilung des VfR mehr Kaltschnäuzigkeit bewiesen, wäre der Sieg noch höher ausgefallen. Doch das wäre des Guten wahrlich zu viel gewesen.

Fazit: Mit einer kämpferisch überzeugenden und konzentrierten Leistung gelang dem VfR endlich der dritte Sieg in diesem Spieljahr. Das der Erfolg glücklich war, da die Gäste gut 75 Prozent des Spiels bestimmten, dies war jedem klar. Aber dieses Glück hatten sich die 12 Mann auch wahrlich verdient.

Es spielten: Bernd Schmitt, Frank Barth, Klaus Bolkenius, Rolo Schäfer, Walter Rüdell, Norbert Escher, Marco Nelles, Martin Schwank, Gerd Höfer, Frank Kastor, Michael Wolff (Edin Haouchet). Mehr Infos unter www.vfr-niederfell.de.

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