Allgemeine Berichte | 25.06.2014

Spektakuläre Strecken, Superwetter und Superstimmung beim MTB-Marathon in Rhens

 Schallmauer durchbrochen: Mehr als tausend Biker gingen an den Start

Helme, bunte Trikots und Mountainbikes bestimmten das Bild im historischen Ortskern von Rhens    Foto EP

Rhens. Der 15.CANYON- Rhein-Hunsrück-Mountainbike-Marathon startete im historischen Ortskern von Rhens. Veranstalter war der TuS 1891 Rhens e.V., der mit jahrelanger Erfahrung alles perfekt organisiert hatte. Auf dem Marktplatz konnten sich die Biker vor dem Rennen stärken. Angeboten wurden Kaffee und Brötchen, aber auch Säfte und Müsli. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ersten Vorsitzenden des Vereins Hans-Josef Probst, dem viele helfende Hände zur Seite standen, um dieses Mammutprogramm zu bewältigen. Schon im Vorfeld mussten zahlreiche Aufgaben gemeistert werden, damit die Veranstaltung reibungslos lief.  120 Helfer trugen zum Gelingen der diesjährigen Veranstaltung bei, denn die Sicherheit der Fahrer war den Organisatoren ein besonderes Anliegen. Zur Freude der Veranstalter durchbrach die Zahl der Anmeldungen erstmals die Schallmauer von „1.000“. Mit 1.089 Mountain-Bikern aus Deutschland und den Benelux-Staaten wurde ein neuer  Teilnehmerrekord erreicht. Den Startschuss zum ersten Rennen gab Bruno Seibeld. Der frisch gewählte Verbandsbürgermeister stand zuvor Rede und Antwort auf die Fragen des ersten Vorsitzenden über die neue Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Drei Distanzen standen zur Wahl: 80 km (2000 Höhenmeter), 50 km (1200 Höhenmeter) oder 30 km (800 Höhenmeter). Die Strecke führte mitten in das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, durch wunderschöne Landschaften mit fantastischen Ausblicken. Davon hatten die Teilnehmer wenig, da sie sich auf die Wege, vorbei an Wiesen, durch Wälder und Weinberge, auf Höhen und in Täler, konzentrieren mussten. Spektakulär war die einzigartige Abfahrt im „Bopparder Hamm“, die steil bergab durch den Weinberg zum Ziel führte. Das DRK stand bereit, um im Notfall helfen zu können. Das Wetter meinte es gut mit den Fahrerinnen und Fahrern, bei 24 Grad und einer leichten Brise machte das Rennen Spaß. Es blieb trocken, so waren die Trails für die geübten Fahrer weitestgehend ein Vergnügen, und eine Schlammschlacht blieb allen erspart. Am Rhenser Marktplatz wurden alle willkommen geheißen und die Sieger gekürt. Das Siegerpodest bestiegen:

80 km Distanz Herren 1. Sören Nissen, VC Diekirch, in 3:12:31, 2. Sebastian Breuer, cycletec-Centurion MTB Team, in 3:15:01, 3. Stefan Ganser, RSC Stolberg, in 3:15:33.

80 km Distanz Damen 1. Anni Hellstern, Power Unit Sports, in 3:46:16, 2. Sarah Reiners, Focus RAPIRO Racing, in 4:11:07, 3. Daniela Gerhards, RC Herschbroich/Team Radsport Breuer, in 4:11:46.

50 km Distanz Herren 1. Mathias Frohn, Team FIREBIKE-DRÖSSIGER, in 2:00:13, 2. Philip Meiser, 2exercise.net, in 2:01:41,3. Matthias Lauer, RC Pfälzerwald, in 2:01:55.

50 km Distanz Damen 1.Judith Mallmann, toMotion  Racing by black tusk, in 2:38:21, 2.Jeanette Heubner, sebamed Bike Team, in 2:45:02, 3. .Pia Graulich, Power Unit Sports, in 2:47:01.

30 km Distanz Herren 1.Jan Kaliciak, Team Herzlichst Zypern, in 1:09:56, 2.Daniel Gundall, RV Mehlingen/GIANT Junior Team Deutschland, in 1:09:58, 3.Alexander Münch, RSC-Eifelland Mayen e.V., in 1:10:37.

30 km Distanz Damen 1.Julia Modler, sebamed Bike Team, in 1:26:58, 2.Sara-Diane Gorges, LG Heidelberg, BW, CRAFT-ROCKY MOUTAIN Team, in 1:27:00, 3.Jessica Eckhardt, TV Attendorn, in 1:27:32. Eine besondere Leistung war die Fahrt der Koblenzerin Ulrike Happel  (RTF Koblenz). Sie fuhr die 30 km Strecke in 3:19 Stunden auf einem Einrad. Dank der hervorragenden Organisation und natürlich den zahlreichen Sponsoren, war der 15.CANYON Rhein-Hunsrück-MTB-Marathon ein voller Erfolg,  bei dem nicht nur die Biker ihren Spaß hatten, auch für die Zuschauer war es ein Vergnügen. Erst um 17.45 Uhr konnte sich das Orga-Team zufrieden zurücklehnen und den Feierabend genießen. Information unter www.mtb-rhens.de .

Durch Wiesen und Wälder führte die Strecke, die zu bewältigen war.

Durch Wiesen und Wälder führte die Strecke, die zu bewältigen war.

Mit ganzem Körpereinsatz, bei dem Blessuren nicht immer ausblieben, wurden 2000 Höhenmeter bezwungen.

Mit ganzem Körpereinsatz, bei dem Blessuren nicht immer ausblieben, wurden 2000 Höhenmeter bezwungen.

Helme, bunte Trikots und Mountainbikes bestimmten das Bild im historischen Ortskern von Rhens    Foto EP

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