Allgemeine Berichte | 08.10.2015

In der alten Abfüllhalle öffnet sich wieder der Bühnenvorhang

So ein Theater in Hatzenport!

Ein „Mord im Hühnerstall“ sorgt für Aufregung

Hatzenport. Die Theatergruppe Hatzenport e.V. setzt auch in diesem Jahr eine lange Tradition fort, die schon um die Wende des vergangenen Jahrhunderts begann. Schon seit Wochen sind die Laiendarsteller/innen eifrig dabei, ihre Rollen einzustudieren und auf der Bühne umzusetzen. Passend dazu haben fleißige Hände eine wunderschöne, sehr ansprechende Kulisse geschaffen. Bald ist es soweit, für den „Mord im Hühnerstall“ wird erstmalig am 7. November das Tor zur alten Abfüllhalle geöffnet. Der Schwank in drei Akten stammt aus der Feder von Regina Rösch. Alles beginnt ganz harmlos. Junggeselle Alfons Ibald (Stefan Rothmeier) schuftet Tag für Tag im Finanzamt. Der Mann in den besten Jahren wird von seiner ebenfalls ledigen Schwester Lisbeth (Claudia Eifler) bestens versorgt. Diese betreibt eine Pension, in der zwei weibliche Feriengäste (Isabell Burchert und Lisa-Marie Scherr) auftauchen. Bei Alfons und seinem Freund Karl-Josef (Oliver Koch) steigen die Hormone, der zweite Frühling bricht aus. Doch sie müssen einige Hindernisse überwinden, denn Karl-Josef wird von seiner Schwester Martha (Klaudia Ibald) überwacht. Endlich kommt es zum Rendezvous mit den beiden Schönen. Derweil warten Lisbeth und Martha im Hof die Rückkehr ab. Sie wollen das „Schlimmste“ verhindern. Doch dann verläuft diese Nacht gänzlich anders als erwartet, und es gibt eine Leiche im Hühnerstall. Wer hat getötet, und was geschieht mit der Leiche? Lisbeth und Martha sind nervlich am Ende, sehen sich schon im Knast. Und da sind auch schon zwei Kommissare Derrik (Christian Gutenbrunner) und Kleiner (Jakob Ibald) zur Stelle. Unerkannt haben sie sich in die Pension eingemietet. Sie entdecken vor dem Hühnerstall eine Blutspur. Fachkundigen Rat bei den Ermittlungen gibt ihnen der Dorfpolizist „Bullen-Heinrich“ (Rochus Ibald). Aber Lisbeth und Martha finden keine Ruhe, zumal dann auch noch Max (Stefan Rothmeier) – der Zwillingsbruder von Alfons – auftaucht. Es stellt sich die spannende Frage, wie sich das Verwirrspiel aufklärt? Hinter den Kulissen sorgt ein Team für den reibungslosen Ablauf der Theateraufführung: Regie führt Stefan Rothmeier assistiert von Rita Naunheim, Beate Marcon souffliert, für die Technik sind Christian Engels und Michael Schunk zuständig, die Maske ist Silvia Robuschs Part, Horst Noll führte die Malerarbeiten aus und Egon Müllers Aufgabenbereich ist Film und Foto. Der Kartenverkauf beginnt am 10. Oktober 2015 in der Abfüllhalle um 10 Uhr und endet am 12 Uhr. Ab 11. Oktober um 8 Uhr können unter der kostenfreien Hotline 0800 888 9994 nummerierte Plätze reserviert werden. Es gibt insgesamt neun Vorstellungen im November: am 7.11./13.11./18.11./21.11./28.11. jeweils um 19 Uhr – am 8.11./15.11./22.11./29.11. jeweils um 16 Uhr.

 

Im zweiten Frühling fühlen sich Alfons und Karl-Josef angesichts der schönen Weiblichkeit.Foto: EP

Die Kommissare Derrik und Kleiner sind inkognito unterwegs und suchen die Spur des Mörders.Foto: EP

Schon seit Wochen proben die Laiendarsteller für die neueste Aufführung in der alten Abfüllhalle und setzen eine lange Tradition fort..Foto: EP

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