Drittes Jobfly-Fußball-Camp der JFV Rhein-Mosel
Sogar Biathlon stand auf dem Programm
Spay. Mit müden, aber großen Augen stehen die beiden Mädels vor Ihrem Trainer und wollen eigentlich immer noch nicht nach Hause. Und das nach einem wahren Marathontag zum Abschluss des Fußballcamps in der Spayer Schottelhalle. Start war am Montag in den Schulferien. Um 9.45 Uhr standen über 90 Jungs und Mädels im Alter von sechs bis 13 Jahren auf dem gepflegten Breyer Rasenplatz bereit, um mit Ihren Trainern und Betreuern ins dritte Jobfly-Camp zu starten.
Zunächst wurden sechs Gruppen aufgestellt, denen jeweils ein persönlicher Betreuer zugeteilt wurde. Von diesen wurden die Kids jetzt mit dem neuen Camptrikotsatz ausgestattet und später für das obligatorische Gruppenfoto abgelichtet. Auf den in sechs Spielfelder eingeteilten Platz standen die Übungsleiter bereit, um jede Gruppe dann abwechselnd zu trainieren. Eine Gruppe war nur mit Torhütern besetzt und wurde extra von zwei Torwarttrainern gedrillt.
So konnte den Kindern ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten werden, bei dem sowohl auf die Technik als auch auf die taktische Schulung wert gelegt wurde. Zwischendurch wurden sie in den Erholungspausen mit frischem Obst und Getränken von den Helfern versorgt, die auch mittags das Essen verteilten und für die Logistik zuständig waren.
Nach dem Essen stand dann immer das Spielen auf dem Programm. Das wurde montags vom DFB-Mobil mit zwei Trainern unterstützt. Dienstags und mittwochs konnten die Großen und die Kleinen auf zwei Spielfeldern das Gelernte umsetzen und ihren eigenen Weltmeister ausspielen.
Das große Finale fand schließlich am Donnerstag statt. Nach einer Trainingseinheit am Vormittag und dem ausgiebigen Mittagessen gab es noch Biathlon und ein intensives Torschusstraining. Dann wurden die über 90 Kinder und Jugendliche von den Betreuern bei einer Wanderung nach Spay geleitet.
Hier konnten sie sich im Beisein ihrer Eltern beim Cagesoccer und bei der Schussgeschwindigkeit messen und sich noch einmal so richtig austoben. Bei Kuchen und Kaffee überzeugten sich die Mamas und Papas von den Künsten ihrer Sprösslinge.
Für lustige Unterhaltung sorgten außerdem noch zwei Clowns. Wer dann mal in der Halle nicht zum Zug kam, konnte sich auf der Hüpfburg im Außenbereich vergnügen. Zu später Stunde, als die Eltern schon weg waren, wurde noch ein Nachtturnier ausgetragen, das erst weit nach Mitternacht endete.
Es gab dann keine Probleme mit der Nachtruhe, für Kaspereien waren die Fußballer zu platt. Nach dem Frühstück am Freitag wurden die müden Spieler gesund, aber mit ordentlichem Muskelkater an ihre Eltern übergeben.
