Allgemeine Berichte | 24.03.2015

KiTa „St. Nikolaus“ Oberfell half fleißig im Königinnenwingert

Toller Arbeitseinsatz der Hortkinder

Dank einer genialen Idee Hubert Wetterauers erleichterten Wingertsraupe und Zugseil den 16 Kindern den Aufstieg in den Königinnenwingert. privat

Oberfell. Ob Kinder bereits erfolgreich an der Erziehung mitwirken können? Für die KiTa-Kinder aus „St. Nikolaus“ Oberfell ist dies mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Jedenfalls, was die Reberziehung im Königinnenwingert angeht. Gemeint sind die alljährlichen Rebschnitte, mit denen das für den Wingert gewählte „Erziehungssystem“ erhalten wird. Dabei wird das einjährige und z.T. auch das mehrjährige Holz nach bestimmten Vorgaben zurückgeschnitten. Es handelt sich um eine wichtige Qualitäts- und Quantitätssicherungsmaßnahme, mit der auch arbeitswirtschaftliche Vorteile erreicht werden sollen.

Und es sind nicht die ersten Reben im Königinnenwingert, die von so jungen Händen und vielleicht künftigen Jungwinzern „erzogen“ worden sind. Denn die Weinfreunde arbeiten schon seit Jahren mit der KiTa zusammen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, den Bezug der Kinder zu unserer herrlichen Kulturlandschaft Mosel zu stärken und ihnen Nähe zur Natur und Landschaft und natürlich auch zum Weinbau zu vermitteln. Und ein solcher Arbeitstag stand wieder an. 16 Kinder, begleitet und beaufsichtigt von den Betreuerinnen Elisabeth Hein und Beate Krechel, machten sich auf in den Königinnenwingert. Die fachliche Anleitung übernahmen dort die Weinfreunde Gabi Christ, Willi Becker, Wolfgang Meurer, Michael Wegrzynowski und Hubert Wetterauer.

Und Hubert Wetterauer hatte auch die geniale Idee, den steilen Aufstieg in den Wingert mittels Wingertsraupe und Zugseil zu erleichtern. Dies machte aus Strapazen Spaß und sparte Energie für die anstehenden Arbeiten.

Durch solch liebevolle und engagierte Bewirtschaftung wachsen in den Querterrassen seit 2010 ca. 1.100 Piesporter weiße Rieslingreben (Edelreis) prächtig. Etwa 420 Mitglieder und Paten aus acht Nationen unterstützen den Verein erfreulicherweise durch die Übernahme von Patenschaften an weit mehr als 500 Weinstöcken.

Viele Wanderer, oft geführt von Christiane Horbert, Vorstandsmitglied der Weinfreunde und Weinerlebnisbegleiterin, kommen in den Wingert und können dort neben der herrlichen Aussicht ins Moseltal die Königinnenreben und die vielen Schiefertäfelchen mit den Namen der teils prominenten Weinpaten bestaunen. Ausruhen können sie sich in der neu erbauten Schutzhütte oder auf rustikalen Sitzgelegenheiten. Im Wingert wachsen übrigens nicht nur Weintrauben und Rosen, sondern auch Kräuter in einem Kräutergarten, der ebenfalls von den Kindern der KiTa Oberfell gepflegt wird.

Dank einer genialen Idee Hubert Wetterauers erleichterten Wingertsraupe und Zugseil den 16 Kindern den Aufstieg in den Königinnenwingert. Foto: privat

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