Ortsgruppe Untermosel des Eifelvereins war im Hunsrück unterwegs
Tunnel, Schluchten und Viadukte
23 Wanderer ließen sich von schlechter Wettervorhersage nicht beeindrucken
Region. Ungünstige Wettervoraussagen schreckten 23 Wanderer der Ortsgruppe Untermosel des Eifelvereins nicht davon ab, an einem kalten und regnerischen Frühlingstag mit der Hunsrückbahn nach Emmelshausen zu fahren. Bereits die Fahrt war ein Erlebnis, denn es gibt in ganz Europa keine Bahnstrecke im öffentlichen Personennahverkehr, die eine so extreme Steigung aufweist. Die Ankündigung „Hoch hinauf, bequem bergab!“ war jedoch ebenso irreführend wie der Wetterbericht: Obwohl es fast 400 Höhenmeter nach Boppard hinunter ging, führte der Weg immer wieder steil hinauf und von dem angekündigten Dauerregen kamen nur wenige Tropfen.
Dafür erlebte man eine eindrucksvolle Wanderung und konnte das berühmte Hubertusviadukt einmal von der Höhe der Berge und dann wieder vom Tal aus bewundern.
Besonders beeindruckten auch die reizvollen Ausblicke auf das Rheintal.Während man sich in Boppard in einem traditionsreichen Lokal mit Flammkuchen und Wein belohnte, setzte schließlich auch der versprochene Dauerregen ein.
