Allgemeine Berichte | 08.07.2015

Besuch in der KiTa „Rappelkiste“

Verkehrserziehung für die „Ritter“

Die Kinder mit Zahnärztin Dr. Zieger. privat

Lehmen. Die „Ritter“ der KiTa „Rappelkiste“ Lehmen erhielten kürzlich Besuch von Anke Kraft vom ADAC, um das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben.

Anke Kraft hatte noch jemanden mitgebracht, es war Adacus, eine Papageihandpuppe, die ihr bei der Verkehrserziehung helfen sollte. Gemeinsam sangen die Kinder ein Lied über das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Auf großen Karten zeigte Anke Kraft verschiedene Verkehrssituationen, bei denen etwas nicht in Ordnung war. Schnell stellten die „Ritter“ die Fehler fest. Dann wurden eine Straße, ein Zebrastreifen sowie zwei Ampeln aufgebaut. Nun spielten die Kinder abwechselnd Autos und Fußgänger, dazu zogen sie dementsprechende Schilder. Sie übten dann das richtige Verhalten an der aufgebauten Straße.

Als nächstes besuchte dann der Jugendverkehrspolizist Herbert Schunk von der Polizeiwache in Brodenbach die Kinder. Gemeinsam überlegten sie, woran man einen Polizisten erkennen kann und was die Aufgaben eines Polizisten sind. Herbert Schunk erzählte hierzu einige Erlebnisse.

Die Kinder übten zuerst in der Turnhalle und dann auch draußen, wie sie richtig eine Straße überqueren. Wenn sie die Dienstelle besuchen, machen sie dort dann den Fußgängerführerschein. Eine Woche später war es dann soweit. Die Kinder besuchten den Jugendverkehrspolizisten Herbert Schunk auf seiner Dienststelle in Brodenbach. Dort waren viele Fotos von Unfällen und Einsätzen mit dem Polizeihubschrauber und Polizeihund zu sehen, ebenso Bilder von Einbrüchen und Verkehrsunfällen. Gemeinsam besprachen sie noch einmal die Verhaltensweisen im Straßenverkehr und wie wichtig es ist, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen. Im Anschluss machten alle ihren Fußgängerführerschein. Anschließend schauten die Kinder sich an, wie die Spurensicherung Fingerabdrücke zum Beispiel von einer Glasscheibe nimmt, um sie untersuchen zu können.

Dann war es endlich soweit: Die Kinder durften sich das Gefängnis ansehen. Sie trauten sich hinein und Herbert Schunk machte die Türe zu. Das war ein komisches Gefühl. Bevor es zurück in den Kindergarten ging, schauten sich noch alle die Polizeiautos an.

Um das richtige Verhalten im Straßenverkehr noch einmal zu üben, wanderten die Kinder zwei Wochen später nach Kobern zur Zahnarztpraxis Zieger. Als erstes besprach Frau Dr. Zieger mit den Kindern, warum man zum Zahnarzt gehen soll und was gut und schlecht für die Zähne ist. Sie zeigte den Kindern ein Plakat, auf dem man sehen konnte, wie Karies wächst, wenn man nicht zum Zahnarzt geht. Weiter erklärte sie einige Instrumente, die ein Zahnarzt braucht. Dr. Zieger zeigte auch noch ein Röntgenfoto, auf dem man Zähne sehen konnte, die noch ganz unten im Kiefer sind und herauskommen, wenn die Milchzähne ausgefallen sind.

Anschließend durfte sich jedes Kind auf den Behandlungsstuhl setzen und es wurde hoch und runter gefahren. Dann zeigte die Zahnärztin an einem großen Gebiss, wie man richtig seine Zähne putzt und alle durften es daran ausprobieren.

Die Kinder mit Zahnärztin Dr. Zieger. Foto: privat

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