Eifelverein Untermosel suchte auf einer Wanderung die Antwort
„Warum ist es am Rhein so schön?“
Bingen. „Warum ist es am Rhein so schön?“ Auf diese so häufig gestellte Frage wollten 29 Mitglieder der Ortsgruppe Untermosel des Eifelvereins und mehrere Gäste eine Antwort wissen und fuhren nach Bingen. Nach einem Blick auf den legendären Mäuseturm wanderte die Gruppe durch die schönen Landesgartenschau-Anlagen in die am Zusammenfluss von Rhein und Nahe gelegene Stadt. Vorbei an vielen Geschäften und Cafés, ging es zu der spätgotischen Martinsbasilika, die zahlreiche Kunstschätze des Mittelalters und des Barocks beherbergt. Hier erfuhren die Wanderer viel Interessantes über den Priester Aetherius, die Heilige Barbara und den Heiligen Johann-Nepomuk. Anschließend besichtigten sie die barocke Kapuzinerkirche. Dort beeindruckte ein modernes Altarbild, das Jesus Christus in der Frankfurter U-Bahn zeigt. Danach wanderten die Unentwegten auf den Rochusberg, wo sie bei der Wallfahrtskirche einen unbeschreiblichen Fernblick erleben konnten. Nachdem sie mit einem Gläschen Wein auf das schöne Rheintal angestoßen hatten, ging es zurück nach Bingen und zur Personenfähre, mit der die Gruppe nach Rüdesheim übersetzte. Da sie schon einige Kilometer zurückgelegt hatte, fuhr sie mit der Sesselbahn zum Niederwalddenkmal. Dort beeindruckte weniger die wehrhafte Germania als die außerordentlich attraktive Personifikation der Mosella. Ein zweites Mal konnte die Gruppe mit einem Glas Wein auf den schönen Ausblick über den Rhein und die gegenüberliegende Rochuskapelle anstoßen. Zum Abschluss studierte sie das reichhaltige Souvenirangebot in der Drosselgasse und ließ den schönen Tag bei einer gemütlichen Einkehr ausklingen. Pünktlich trat die Gruppe die Rückreise an die Untermosel an.
