Drittes selbst verfasstes Theaterstück der Rhenser Lichtspielbühne
„Wer erschoss Noah Duprais?“
Amüsante Kriminalgeschichte von Hannes Mager verspricht geballte Spannung
Rhens. So langsam lässt sich auf der Bühne im Kaisersaal erahnen, worum es sich in der neuen Krimikomödie „Wer erschoss Noah Duprais?“ handeln könnte. Ein Traumschiff der etwas anderen Art ist auf der letzten großen Überfahrt nach New York City zusammen mit acht Seelen an Bord. Sie alle kommen für den Tod an Monsieur Duprais infrage, was die Suche nach dem vermeintlichen Schützen in eine familiäre Tragödie verwandelt.
Seit Ende des letzten Jahres proben acht Darstellerinnen und Darsteller unter der Regie von Hannes Mager an der amüsanten Kriminalgeschichte.
Damit liefert Mager sein drittes, selbst verfasstes Theaterstück in Folge für das Rhenser Theater, ab. Die Entscheidung, eigenen Spielstoff Jahr für Jahr zu inszenieren, trafen die Gründer der Lichtspielbühne von Anfang an. „Es bietet uns die Möglichkeit eigene Ideen auf einer Bühne zu verwirklichen, ohne dabei auf die Werktreue achten zu müssen. Vor allem aber sind wir freier, was die Besetzungen durch Darstellerinnen und Darsteller betrifft“, äußert sich Theaterstudent Hannes Mager.
Die erste Bühnenprobe konnte letzte Woche im Kaisersaal stattfinden. „Jetzt steht den Endproben nichts mehr im Wege,“ betont der Intendant Karl-Heinz Vaßen. Das spätere Bühnenbild ist bis jetzt nur eine Skizze auf Papier. Doch soll sich dies in den nächsten Wochen ändern.
„Wir planen, die Bühne in ein Schiff zu verwandeln, sodass der Illusion des Zuschauers nichts im Wege steht“, fügt Dramaturgin Désirée Just hinzu. Gleich zwei Bühnenbilder gilt es zu gestalten, was neben handwerklichem Knowhow auch viel Zeit und Mühen von allen Beteiligten abverlangt.
So trifft sich das Rhenser Ensemble mehrmals in der Woche unter fachkundiger Leitung von Mager und Just, um die Geschichte des kaltblütigen Mordes an Noah Duprais voran zu bringen. Die Besonderheit ist, dass Regisseur und Dramaturgin selbst auf der Bühne stehen und je eine der insgesamt acht Rollen verkörpern. „Da ist es schwer den Überblick zu behalten und gleichzeitig auf sein eigenes Spiel zu achten“, betont Mager.
Immer wieder unterbricht er das Spiel, um Änderungen vorzunehmen oder neuen Ideen mit einfließen zu lassen. Dabei gilt es jedoch stets, den straffen Zeitplan einzuhalten, damit pünktlich am 11. April die Uraufführung von „Wer erschoss Noah Duprais?“ im Kaisersaal in Rhens stattfinden kann.
Tickets und Informationen
Karten und weitere Informationen zum Stück gibt es unter: www.licht-spiel-buehne.de oder unter Tel. (0 26 28) 25 35. Termine: Samstag, 11. April, 19 Uhr; Sonntag, 12. April, 16 Uhr; Samstag, 18. April, 19 Uhr; Sonntag, 19. April, 16 Uhr; Samstag, 25. April, 19 Uhr im Kaisersaal Rhens.
