Wein- und Heimatfest in Löf und ein Programm mit vielen Höhepunkten
„Willst du fröhlich sein, trink ein Gläschen Löfer Wein“
Löf. Neben guter Stimmung und gutem Wein zeichnete sich das 51ste Löfer Weinfest durch zahlreiche Klangerlebnisse aus. Denn zum Straßenweinfest an der Mosel, hatte die Dorfgemeinschaft Live-Bands verschiedenster Musikrichtungen eingeladen.
Eröffnungsweinprobe
Es war für jeden etwas dabei, und jeder der wollte kam auf seine Kosten. Schon die Eröffnungsweinprobe im urigen Ambiente des Hofes am Gemeindehaus, wurde mit moselländischer Musik begleitet. Dazu moderierte die Deutsche Weinkönigin Sonja Christ (2009-2010) aus Oberfell wie in den vergangenen Jahren und stellte charmant mit großem Fachwissen die einzelnen Weine vor. Auch die anschließende Gruppe „The Candies“ präsentierte Livemusik und heizte die Stimmung auf dem Festplatz ein. Dann war die Gelegenheit zum Ausschlafen, denn der nächste Höhepunkt des Wein- und Heimatfestes startete erst samstags um 13.30 Uhr. Es war der Umzug mit dem Musikverein Löf zum Haus der Weinkönigin Lorena I., die zusammen mit ihrer Weinprinzessin Christina dort abgeholt und zur Weinstraße geleitet wurde. Traditionell mit im Umzug waren die Sonnenringkinder und Weinmajestäten aus den Nachbarorten. Vor der Bühne am Moselufer warteten schon die Zuschauer. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, ergriff der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Lars Fischer das Mikrofon. Nach einem kurzen Rückblick auf das Fest im vergangenen Jahr, bedankte er sich bei allen Helfern: „Ich bin stolz auf die Dorfgemeinschaft, auf ihre ehrgeizige, leidenschaftliche und ehrenamtliche Hilfe!“ Auch Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld und Ortsbürgermeister Rudi Zenz, der vom ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth begleitet wurde, sprachen ihre Anerkennung für das Engagement aus. Seit einem Jahr übt Lorena Schunk das Amt der Weinkönigin aus.
Ein Jahr ist vorüber
In ihrer Ansprache bedauerte sie, dass schon ein Jahr vorbei ist. Es war eine Zeit, in der sie mit ihren Prinzessinnen Hanna und Christina viel erlebt hat. Sie waren nicht nur an der Mosel unterwegs. Ein Highlight war ihr Besuch im Europaparlament in Brüssel. Und überall warben sie für den Moselwein: „Der, wie ihr wisst, etwas Besonderes ist!“ sagte Lorena I. Von Koblenz bis Pommern und Moselkern waren Weinmajestäten zu Besuch gekommen, unter ihnen der Weingott Bacchus aus Hatzenport. Nach dem offiziellen Teil, gab der Musikverein Löf auf dem Festplatz ein schwungvolles Konzert. „Sugar Beat“ sorgte am Abend für ausgelassene Stimmung. Tradition ist auch der sonntägliche Jazz-Frühschoppen mit der „Crazy Corner Jazzband“. Für die Kleinen zauberte der Künstler Mr. Tom am Nachmittag. Ein lustiges und von den Kindern gern gemochtes Erlebnis war das Kinderschminken. Für hochwertige und abwechslungsreiche Klangerlebnisse sorgte wieder der Musikverein Löf, bevor das WM-Fieber ausbrach! Es war den Verantwortlichen schon im Vorfeld klar, dass an diesem Abend das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Vordergrund stehen würde.
Gefeiert bis zum Morgen
Deshalb war für die Gäste eine Großleinwand aufgebaut. Spannende zwei Stunden brachten das gewünschte Ergebnis: Deutschland siegte und ist Fußball-Weltmeister! Das wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Es blieb genug Zeit zum Ausruhen, der Dämmerschoppen war tags darauf erst um 18 Uhr. Wieder wirkte der Musikverein Löf mit. Bei der Musik von „Wallstreet“ wurden die letzten Reserven mobilisiert. Das Wein- und Heimatfest 2014 ging zu Ende. Auch in diesem Jahr war es der Dorfgemeinschaft ein Anliegen, alle musikalischen Auftritte ohne Eintrittsgeld anbieten zu können. Mit dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und der gemütlichen Feststraße, boten sie außerdem Unterhaltung für alle Geschmacksrichtungen und jedes Alter. Zu verschiedenen Leckereien standen zwölf Weine zur Auswahl, Winzersekt und Löfer Winzerbowle rundeten das Angebot ab, ein Genuss für die Gäste, getreu dem Trinkspruch der Weinkönigin Lorena I. „Es kommt die Wahrheit aus dem Wein, das Trinken kann nicht sündhaft sein, drum klinge Glas an Glas! In vino veritas!“
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