Spaß und Abwechslung bei der Ferienfreizeit in Kobern-Gondorf
„Wohin mit meinem Kind in den Ferien?“
Kobern-Gondorf. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es die Ferienfreizeit in Kobern-Gondorf. An sechs Tagen in den Sommerferien werden bis zu fünfzig Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren betreut. Initiiert wurde das Ganze vom Ehepaar Michael (Ortsbürgermeister) und Alexandra Dötsch, die mit acht Helfern den Kindern erlebnisreiche Tage bereiten. Von Anfang an in der Riege der Helfer: Rita Sauerborn und Dirk Hickmann. Für diese Freizeit werden wertvolle Urlaubstage geopfert. Alexandra Dötsch gestaltet jedes Jahr liebevoll ein abwechslungsreiches Programm.
Teilgenommen hatten zweiundfünfzig Kinder, zweiundsechzig standen auf der Wunschliste, das ist ein Rekord seit dem Bestehen der Veranstaltung. Beim ersten Treffen aller Beteiligten stand zunächst Organisatorisches auf dem Plan, die Gruppen wurden eingeteilt, T-Shirts und Namensbuttons verteilt. Das erste Spiel war zum Kennenlernen. Dann ging es zum Walderlebnispark nach Kastellaun, in dem sich die Kinder austoben konnten.
Weitere Höhepunkte des täglichen Programms waren eine lange Wanderung zum Mittelrheinverlag, bei der auch die Kleinsten ohne Murren mitmachten, und die Zugfahrt nach Cochem mit dem Besuch des Freizeitbades. Der Renner war eindeutig der Tag auf dem Koberner Sportplatz, wo jeder sich aussuchen konnte, was er spielen wollte. Eine Überraschungstour führte in das Heimatmuseum im Schloss von der Leyen. Da wurde, wie anno dazumal, die Schulbank aus dem Jahr 1920 gedrückt und ein Friseurbesuch um 1900 nachgespielt. Viel Spaß hatten die Kinder, als Ortsbürgermeister Michael Dötsch „Kraft seines Amtes“ das Betreuer-Paar Rita Sauerborn und Dirk Hickmann probeweise verheiratete. Die Beiden sind wirklich ein Paar, aber noch unverheiratet. Jedes Jahr wird zum Abschluss im Aspelbachtal ein Zeltlager errichtet. Dazu baute die Freiwillige Feuerwehr zwei große Zelte auf, in denen die Kinder übernachteten. Selbstverständlich gehörten dazu ein Lagerfeuer, das Grillen von Würsten und das Toben bis spät in den Abend. Aufräumen, einpacken und sauber machen hieß es dann am nächsten Morgen, bevor die Eltern ihre Sprösslinge abholten. Ortsbürgermeister Michael Dötsch ist sehr stolz darauf, dass die Gemeinde für das Ferienerlebnis nichts draufzahlen muss. Zuschüsse, Sponsoren wie zum Beispiel die Kreissparkasse Mayen und Spenden machen das möglich. Zu den Spendern gehören die Familie Link mit ihrem Minigolf-Platz und die „Kastorschänke“, die zwei Mittagessen spendierte. All dieses Engagement zahlt sich aus, wenn man den Spaß und die Freude der Kinder erlebt.
Das spielerische Miteinander von Betreuern und Kindern brachte für alle Spaß.
