Kuratorium für Heimatforschung und -pflege
Zeitreise des Weinbaus
Kobern-Gondorf. Das Kuratorium für Heimatforschung und -pflege Kobern-Gondorf sieht seine primären Aufgaben darin, Kulturgut und Geschichte von Kobern-Gondorf-Dreckenach wach zu halten oder das Interesse daran einfach nur zu wecken.
Nach diesem Leitsatz stellen der Winzer Konrad Hähn und das Kuratoriumsmitglied Gerhard Straus die Geschichte und Bewirtschaftung des Terrassenweinbaus an der Mosel vor. Termin ist Sonntag, 18. August um 15 Uhr. Treffpunkt ist am Höhenkreuz des Kreuzweges im Weinberg nahe der Matthiaskapelle. Bei Regenwetter findet die Veranstaltung im Rittersaal des Ortsteils Kobern statt.
Bei dieser Führung möchte man den Bürgern und Gästen die Geschichte des Weinbaus an der Mosel und auch am Mittelrhein vorstellen.
Der Weinbau in Kobern-Gondorf hat eine lange und alte Tradition. In einem Winzergrab aus dem Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus wurden in Kobern drei Winzermesser gefunden. So kann Kobern auf das älteste Winzermesser Deutschlands hinweisen.
Auch der Weinbergsmauerbau zieht sich durch die Geschichte des Moselweinbaus.
Flora und Fauna sind neben dem Weinbau ein wichtiger Faktor bei der Bewirtschaftung der Weinberge. Diese ist seit Jahren als gesund einzustufen. Der Apollofalter und die Eidechsen, aber auch der Feuersalamander fühlen sich wohl und leben im Einklang mit der Umwelt in den Weinbergen. Der Vortrag gibt einen Eindruck über eine fast 2000 Jahre alte Weinbaugeschichte. Neben dem historischen Vortrag erklärt Winzer Konrad Hähn die heutige Bewirtschaftung der Weinberge.
Die Weinsorte der Römer soll gem. Überlieferungen der „Elbling“ sein. Dieser Wein wird als Probe im Vergleich zum Riesling verkostet. Ein Spätburgunder soll dann die kleine Weinprobe abrunden.
Eine Anmeldung ist möglich bei dem Touristikbüro unter Tel.: (0 26 07) 10 55 oder einfach hinkommen zuhören und genießen.Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Untermosel
