Alterskameradschaft der FFW Spay auf großer Fahrt
Zeitreise durch die Schifffahrtsgeschichte
Spay. Der diesjährige Jahresausflug Alterskameradschaft der FFW Spay führte nach Duisburg, zum größten Binnenhafen Europas. Als erstes Stand der Besuch des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt auf dem Programm. Hier erlebten die Kameraden die Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Technik zum Staunen und Anfassen, detailgetreue Modelle, historische Exponate sowie umfangreiches Bildmaterial vom Alltag der Schiffer und ihrer Familien zu Wasser und zu Lande. Im Zentrum des Museums steht ein begehbarer Nachbau eines Binnenschiffes, sowie ein Original holländischer Lastensegler (Tjalk) unter vollen Segeln aus dem Jahre 1913. Viel zu schnell verging hier die Zeit, denn die Kameraden hatten noch weiteres interessante in Duisburg zu besichtigen. Vom Museum gingen sie eine kurze Strecke zum ehemaligen Eisenbahnhafen und starteten von dort mit dem Fahrgastschiff „Rheinfels“ zu einer zweistündigen Hafenrundfahrt durch Europas größten Binnenhafen. Bei guter Bewirtung und zahlreichen Informationen des Schiffsführers endete die Fahrt viel zu schnell an der Schifferbörse an der Ruhrorter Rheinpromenade. Hier erwartete die Kameradschaft das nächste Highlight: die Museumsschiffe. Iinteressant war hauptsächlich der Raddampfer „Oscar Huber“, Baujahr 1922, der noch bis in die 1960er Jahre im Einsatz war. Er entging als einzigster Radschleppdampfer auf dem Rhein der Verschrottung. Er ist noch bestens bekannt als Filmkulisse, als in den 60-er Jahren in Spay Aufnahmen für den Film „Das Leben der Gebrüder Grimm“ gedreht wurden. Für die Besichtigung des Maschinenraumes, der Mannschafts- und Wohnräume sowie des Steuerhauses hätte man fast den ganzen Tag auf dem Schiff verbringen können, aber es warteten noch zwei weitere Museumsschiffe auf die Ausflügler: Der Eimerkettendampfbagger „Minden“ und das Kranschiff „Fendel 147“, die r auch im Originalzustand besichtigt werden konnten.
Mit den gesammelten Eindrücken des Ausfluges trat die Alterskameradschaft dann mit einem „Schiff ahoi“ die Heimreise an. Bei einem gemütlichen Abschluss „beim Martin“ waren sich alle einig, ein unvergesslicher Tag.
