Allgemeine Berichte | 23.09.2015

Internationales Begegnungsfest in Dieblich

Zuflucht bietet Zukunft

Die Kinder hatten viel Spaß beim gemeinsamen Stockbrot grillen. privat

Dieblich. International ging es kürlich in jedem Winkel des Pfarrhofes der Pfarrgemeinde in Dieblich zu. Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates hatte zur Begegnung eingeladen und über 100 Menschen kamen. Menschen, die als Flüchtlinge an der Untermosel angekommen sind und neue Zukunft suchen, sind der Einladung zur Begegnung der verschiedenen Kulturen gefolgt ebenso wie viele Moselaner aus der näheren Umgebung. Die Menschen kommen aus dem Iran, Syrien, Aserbaidschan, Afghanistan, Roma aus Serbien, Tschetschenien und Eritrea. Mit ihren unterschiedlichsten Erfahrungen von Krieg, politischer Verfolgung, sexueller Gewalt und Diskriminierung leben sie jetzt mitten unter uns. Die Angst vor Abschiebung, weil sie in Deutschland im Asylverfahren sind, ist ständiger Begleiter. „Wir wollen mit diesem Fest lockere Begegnung untereinander ermöglichen, die im normalen Alltag wegen zu lösender Fragen und Probleme oft nicht machbar ist“, so Eva Pfitzner aus Dieblich, Mitglied der Fachkonferenz Asly-Migration-Integration. Bei gutem Wetter sorgten die Pfardfinder/innen aus Dieblich für spannende Aktionen mit den Kindern: Spiele, Stockbrot, Fußball und vieles mehr wurde geboten. Fleißige Hände des Pfarrgemeinderates sorgten für die Küche und der Freundeskreis Dieblich-Marcy stellte sein Zelt zur Verfügung. Jede Familie hatte eine kulinarische Spezialität zum Essenstisch mitgebracht, so dass die Vielfalt der Kulturen nicht nur hör- und sehbar war, sondern auch noch schmeckte. Orientalische Klänge regten nach dem leckeren Essen alle zum Tanz an, der den Abend mit Freude und Faszination abrundete. Dass bereichernde Begegnung für alle möglich wurde, darüber waren sich die Veranstalter am Ende des Tages einig.„Wir wollen, dass die Menschen, die hier angekommen sind, auch spüren, dass die Flucht vorbei ist“, so Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent des Dekanates und Leiter der Fachkonferenz. Trotz vieler laufender Verfahren kann ein solches Fest zumindest für einige Stunden Sorgen und Probleme vergessen lassen. Zur Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanats Maifeld-Untermosel gehören neben den ehrenamtlichen Mitgliedern auch die Fachkräfte der Migrationsdienste der Caritasverbände Koblenz und Mayen an. Die Fachkonferenz beschäftigt sich mit der Situation von Menschen im Asylverfahren und mit Migrationshintergrund. Sie sucht ehrenamtliche Betreuerinnen, die Familien besuchen, bei sprachlichen Problemen helfen und als Ansprechpartner da sind. Die Fachkonferenz freut sich über Menschen, die mitarbeiten wollen und beantwortet gerne Fragen, Tel. Werner Huffer-Kilian, (0 26 05) 9 62 78 17 oder (01 70) 7 93 84 20.

Die Kinder hatten viel Spaß beim gemeinsamen Stockbrot grillen. Foto: privat

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