50 Jahre Modell-Flug-Club Rheinbach-Swisttal
„Wen das Modellflugfieber einmal packt, den lässt es nicht mehr los“
Miel. „Wen das Flugfieber einmal packt, den lässt es nicht mehr los“, weiß Walter Schöller, Gebietsbeauftragter des Deutschen Motorflugverbandes (DMFV) für Nordrhein-Westfalen. Kein Wunder also, dass der Modell-Flug-Club Rheinbach-Swisttal (MFC) seinen 50. Geburtstag inmitten zahlreicher Modellflugzeuge am Rande des kleinen Flugfeldes feiern konnte.
„Vor 50 Jahren trafen sich die ersten Hobbypiloten in lockerer Runde, um ihre selbst gebauten Modelle unter vergleichsweise abenteuerlichen Bedingungen fliegen zu lassen“, erinnerte sich der Vorsitzende Norbert Simon in seiner Ansprache. Doch das „Modellflugvirus“ breitete sich rasch aus und die Zahl der Piloten nahm stetig zu. Deshalb schlossen sich eine Reihe von Gleichgesinnten 1964 zusammen, um für dieses Hobby einen komfortableren Rahmen zu schaffen. Mit der Gründungsversammlung im Rheinbacher Hof wurde der Verein ins Leben gerufen.
Mit 160 Mitgliedern zähle der MFC derzeit zu den größten Modellflugvereinen Deutschlands. Die Jugendarbeit habe ebenfalls seit vielen Jahren einen großen Stellenwert, vor allem die „Pampersflieger“. Die MFC-Modellpiloten fliegen mit allen Modellen, die man sich nur vorstellen kann. Dabei sei selbst bei diesem Hobby der zunehmende Umstieg auf Elektroantriebe zu beobachten, so Simon, da die technische Entwicklung auch in diesem Bereich enorme Fortschritte mache.
Rheinbachs Vizebürgermeister Claus Wehage betonte in seinem Grußwort den großen Zusammenhalt und die zahlreichen sportlichen Erfolge des Vereins. Sein Swisttaler Amtskollege, Vizebürgermeister Dr. Robert Datzer, war darüber hinaus der Ansicht, dass der Verein mehr Anerkennung verdiene. Der Präsident des DMVF, Hans Schwägerl, betonte, „ein Verein wie dieser leistet einen unschätzbaren Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft, denn er gibt der jungen Generation Ziele vor und hilft dabei, die Freizeit sinnvoll zu nutzen.“ Auch der sportliche Wettbewerb liege den MFC am Herzen, wobei Schwägerl einmal mehr betonte: „Von unserem Sport geht keine Gefahr für die Natur oder die Bevölkerung aus.“ Allerdings, so ergänzte Walter Schöller, hätten die Modellflieger nach wie vor mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Der besondere Dank des Vorsitzenden galt schließlich den Platzwarten, dem Jugendleiter und den Jugendbetreuern sowie dem zweiten Vorsitzenden Raiko Vogel.
