Politik | 02.09.2013, 12:42 Uhr

Stadt Sinzig spendet für Briefmarkenstelle Bethel

Arbeit für Menschen mit Behinderung in Bielefeld

Bei der Übergabe in Bethel Wolfgang Kroeger (li.), Fanny Merting (4.v.li.), Detlef Schäfer (3. v.li.) und Johannes Büchel (r.) sowie Pastor Ulrich Pohl (2. v.li.) und Hans Werner Mohrmann (2. v.r.). Elbracht
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Sinzig/Bielefeld. Elf große Kartons mit Briefmarken und Briefmarkenalben übergab der Bürgermeister der Stadt Sinzig, Wolfgang Kroeger in Bethel gemeinsam mit Fanny Merting, Detlef Schäfer und Johannes Büchel von der Stadtverwaltung Sinzig an Bethel-Leiter Pastor Ulrich Pohl und Hans-Werner Mohrmann, Leiter der Briefmarkenstelle Bethel. Seit 2005 stehen im Eingang des Sinziger Rathauses und im Bürgerbüro der Stadt Sammelboxen für gebrauchte Briefmarken. „Wir haben von Anfang an eine große Beteiligung mit vielen Briefmarkenspenden erlebt“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Kroeger, der bereits 2007 eine erste Briefmarkenspende in Bethel übergeben hat. „Wir freuen uns, auf diesem Weg die Arbeit in Bethel unterstützen zu können und werden dieses Engagement gerne fortsetzen“.

Seit 1888 und bis heute sammeln die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel abgestempelte und neuwertige Briefmarken - eine Erfolgsgeschichte für Menschen mit Behinderung, denn sie haben dadurch interessante Arbeitsplätze. Je nach ihren individuellen Möglichkeiten können sie sich hier einsetzen. Die Beschäftigten nehmen die Sendungen entgegen, sortieren die Briefmarken und bereiten sie für den Verkauf an Sammler vor. Der Erlös sichert die Arbeitsplätze in der Briefmarkenstelle Bethel.

1888 wurde auf Initiative von Pastor Friedrich von Bodelschwingh die Briefmarkenstelle Bethel in Bielefeld gegründet. Seitdem haben in Bethel Menschen mit Behinderung eine sinnvolle Arbeit durch die Aufbereitung und den Verkauf der gesammelten Marken.

Rund 103.000 Sendungen mit gebrauchten oder auch postfrischen Briefmarken haben die Briefmarkenstelle Bethel im vergangenen Jahr 2012 erreicht. Die Menge der gespendeten Briefmarken betrug rund 28 Tonnen oder rund 125 Millionen Stück. Mit diesen Briefmarken sind in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel Arbeitsplätze für rund 125 Menschen mit Behinderung verbunden.

Bei der Übergabe in Bethel Wolfgang Kroeger (li.), Fanny Merting (4.v.li.), Detlef Schäfer (3. v.li.) und Johannes Büchel (r.) sowie Pastor Ulrich Pohl (2. v.li.) und Hans Werner Mohrmann (2. v.r.). Foto: Elbracht

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