Eifelverein Sinzig
Auf den Spuren des Vulkanismus
Unterwegs in der östlichen Vulkaneifel
Sinzig. Bizarre Felsgebilde, Relikte der Vulkantätigkeit früherer Zeiten, Naturerlebnisse und eine interessante Quelle prägten einen Wandertag des Sinziger Eifelvereins. Die Wanderführer Guido Reckhaus und Wilfried Arenz leiteten die abwechslungsreiche Tour auf dem Vulkanweg und dem Vulkanpfad.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Wanderwegen: Der Vulkanweg ist seit Jahrzehnten ein Hauptwanderweg des Eifelvereins und führt quer durch die Vulkaneifel von Andernach bis Gerolstein. Er verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel und passiert auf seinem Weg viele Maare, Krater und Vulkankegel. Der Vulkanpfad dagegen ist ein örtlicher Rundweg bei Ettringen aus der Kategorie der Traumpfade und ist jüngeren Datums. Beiden gut markierten Strecken folgte diese Wanderung auf Teilstücken. Los ging es mit 22 Wanderinnen und Wanderern am Bahnhof Mayen-West. Gleich zu Anfang stieg man auf eine Anhöhe, von der die Eifelfreunde einen traumhaften Blick auf die Eifelmetropole Mayen und die Genovevaburg genießen konnten. Ein stiller Wald umschloss dann die Gruppe, die die Wegpunkte „Sieben Stuben“, „Kottenheimer Winfeld“ und „Junker Schilling“ hinter sich ließ.
Ein Labyrinth aus hochaufragenden Basaltfelsen wurde durchquert und zerklüftete Lavaschlackenwände umgangen. Alles zusammen bildete ein grandioses Panorama. Die Tourengänger konnten sich aber auch an einem Wald mit mächtigen alten Buchen erfreuen. Als sie die Elisabethquelle bei Obermendig erreichten, hatte die Gruppe das Glück, dass der Eigentümer sich Zeit nahm, den Wanderfreunden wichtige Details und etwas über die Geschichte der Quelle zu erklären, deren Wasser früher einmal abgefüllt und verschickt worden war.
Nach einer Weile gelangte die Schar dann nach Mendig, wo sich eine gesellige Einkehr anschloss. Voller Eindrücke und Erlebnisse traten die Eifelfreunde vom Bahnhof Mendig über Andernach die Heimfahrt nach Sinzig an.
