Westumer pilgern mit „Rekordbeteiligung“
Auf zum heiligen Jodokus nach St.Jost/Langenfeld
Westum. Eine alte Tradition ist in Westum die Wallfahrt zum heiligen Jodokus zur Gnadenkapelle nach St.Jost/Langenfeld. In diesem Jahr fanden sich 52 Pilger aus Westum zusammen, diesen Pilgerweg über Höhen und Tiefen zu gehen. Zur großen Freude waren auch wieder einige Neu-Pilger dabei. In Oberzissen haben alle an der Schutzhütte auf dem Marienköpfchen bei Sonnenschein das Frühstück genossen. Weiter ging es bis Weibern, wo Mittagsrast eingelegt wurde. Betend und singend pilgerten alle durch eine wunderschöne Landschaft nach St. Jost. In der Gnadenkapelle begrüßte man Madam und Monsieur Gressiere aus St.Josse-sur-mere in Nordfrankreich, wo die Hauptgebeine des hl. Jodokus ruhen. Sie haben die weite Fahrt auf sich genommen, um die Pilgerer ein Stück weit zu begleiten. Monsieur Gressiere ist in der Vergangenheit 16 Mal mitgepilgert. Stolz trug er die Fahne des hl. Josse aus seiner Heimat bei der Sakramentsprozession in der Pilgermesse. Danach stand noch eine Ehrung an, und zwar war Ursula Alfter als Silberjubilarin zum 25 Mal mit dabei. Die Wallfahrt war wieder ein schönes und tiefes Erlebnis, und viele werden sich auch im kommenden Jahr der Pilgerschar anschließen, wenn es nach Langenfeld geht.
