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Für die Erhaltung des Bad-Namens wurden beim Weinfest bereits eifrig Unterschriften gesammelt

Bad Bodendorf kämpft um seinen Namen

14.05.2013 - 17:00

Bad Bodendorf. Nachdem am Montag, 6. Mai, auf einer Pressekonferenz im Sinziger Rathaus die Bombe geplatzt war, glaubt in Bad Bodendorf realistisch gesehen niemand mehr daran, dass das Heilbadprädikat für den Ort zu halten sein wird. Seinerzeit gab die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) bekannt, dass das Aberkennungsverfahren in ihrem Ministerium gestartet worden sei. Kein einfacher Job für die Ministerin als Überbringerin schlechter Nachrichten, weil sie ja selbst Bad Bodendorferin ist.

Denn im Grund fehlt es in Bad Bodendorf an allem, was eine Heilbadprädikat braucht. Es gibt keinen Kurarzt, kein Kurmittelhaus und auch letztlich nichts, was sich ernsthaft Kurpark nennen kann. Abhilfe könnten da wohl nur Millioneninvestitionen schaffen. Doch dieses Geld gibt der eh angeschlagenen Haushalt der Stadt nicht her. Dies hatte Bürgermeister Wolfgang Kroeger wiederholt betont.

Aber um den Namen „Bad Bodendorf“ wollen die Bad Bodendorfer und die Stadtspitze in Sinzig kämpfen. Wichtig sind dabei folgende Unterscheidungen: Das Heilbadprädikat und der Namen „Bad Bodendorf“ sind zwei verschiedene Dinge. Für das Prädikat zeichnet das Wirtschaftsministerium, für den Namen des Ortes das Innenministerium zuständig.

Eher enttäuschend fiel ein erstes Telefonat von Kroeger mit dem Ministerium in Mainz aus. „Keine „Lex Bodendorf“ so die Kurzfassung. Nach dieser Infogrundlage werden die Bad Bodendorfer im Sommer nicht nur ihr Heilbadprädikat los, sondern von den weltmännischen Bad Bodendorfern auch wieder zu schlichten dörflichen Bodendorfern.

Aus dem Umfeld von Ministerin Eveline Lemke wurde dagegen verlautet, dass die Entscheidung noch längst nicht endgültig gefallen sei. Für die Erhaltung des Bad-Namens wurden beim Weinfest in Bad Bodendorf am Vatertag bereits eifrig Unterschriften gesammelt.


Zum Hintergrund


In Rheinland-Pfalz liegt die Gesetzeslage etwas anders als im benachbarten Nordrhein-Westfalen. Denn Bad Honnef und Bad Godesberg sind längst ihr Heilbadprädikat los, ohne das man in einem Düsseldorfer Ministerium am Ortsnamen gesägt hat. In Sachen Ortsnamen werden auf die noch Bad Bodendorfer wohl in den kommenden Wochen und Monaten harte Kämpfe und spannende Zeiten zukommen.

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14.05.2013 19:12 Uhr
Hans Muff

Wenn Frau Lemke ist keine Bad Bodendorferin und wird es auch niemals sein!



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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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