Rhein-Gymnasium Sinzig
Ballungszentrum der Kreativität
Sommerfest und Projekt-Präsentation in bunter Vielfalt sorgten für viel Trubel
Sinzig. Ein Sommerfest mit einem unglaublich vielfältigen Angebot, das von den Besuchern ein volles Tagespensum erforderte. Das gab es beim Schulfest des Rhein-Gymnasiums (RGS) in Sinzig. Denn das große Sommerfest der Schule war gleichzeitig auch der Präsentationstag der Projektwoche. Und Projekte hatte es an der Schule mit fast 50 an der Zahl reichlich geben. Ein kleiner Ausschnitt aus dem Angebot von Präsentation und Ausstellungen: Zaubern, Glückspiel mit viel Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, digitale Fotografie, Modezeichnen, Mission Fußball, Karate, Flugobjekte im Modellbau oder der Schüler-Politiker-Dialog. Bandbreite und Vielfalt pur also. Zeugnisse eines überaus aktiven Schullebens am Rhein-Gymnasium und einer mit viel Fantasie und Einfallsreichtum gesegneten Schülerschaft. Losgegangen war die große Schulfete mit einem Platzkonzert. Die „Piccolinis“ und das Schulorchester machten den Auftakt. Von 10 bis 16 Uhr ging im, am und um das RGS „die Post ab“. „Schule einmal anders“ präsentierte die Projektergebnisse auf Stellwänden, in Ausstellungen oder live in den Räumen der Naturwissenschaften, Kunst und Musik. Das RGS unterhielt seine Gäste mit Darbietungen der Schulband, Aufführungen in Cheerleading und Showtanz, von Schülern gedrehten Kurzfilmen, Schwarzlicht-Theater, Zauberkünsten, Vorführungen von Karatekämpfern, Modell-Flugobjekten und vielem mehr. An Speis und Trank gab es dabei keinen Mangel. Im Mittelpunkt standen dabei Tapas und Produkte der türkischen Küche. Cheforganisator Alois Krause lobte die intensive Mitarbeit der Eltern: „Ihr Ideenreichtum und engagiertes Zupacken sind uns eine große Hilfe.“ Die ganze Schulfamilie war zum Sommerfest gekommen, Schüler, Eltern, Lehrer, Ehemalige und Freunde des RGS. In der Programmvielfalt gab es einige Knaller, die für Besucherantrag sorgten. So der Auftritt der Mädchenband FeeMail auf dem Schulhof. Und das Schwarzlicht-Theater im Physiksaal. Dort standen die Besucher Schlange, um ein gnadenlos kreatives und bezauberndes elfminütiges Programm zu bewundern. Die Schüler dieses Projekts hatten sich mit Marc Steuer den Chef der kleinen Theater AG ausgeliehen. Wie der Schüleraustausch mit Polen funktioniert, konnte man übrigens live erleben. Denn noch bis zum 21. Juni ist eine polnische Schülergruppe zu Gast in Sinzig.
Wer zockte beim Projekt „Glücksspiele“ am besten?
