Lokalsport | 14.09.2015

23. Rhein-Ahr-Triathlon in Remagen

Boris Stein holt sich den Sieg

Rund 550 Athleten gingen an den Start beim Triathlon und bei der Kreissparkassen-Staffel

Einige Kilometer Radfahren standen auf dem Programm.

Remagen. Rundum zufrieden kann das Tri-Team Sinzig als Organisator der 23. Auflage des Internationalen Rhein-Ahr-Triathlon sein. Allein die Teilnehmerzahl von über 550 Sportlern bei den Einzelstartern und in der Staffel sagte schon genügend aus über die Beliebtheit der Veranstaltung. Und auch das drumherum habe einfach gestimmt, wie Tri-Team-Chef Achim Braun betonte. Es habe keine Zwischenfälle gegeben, das Publikum sei in Scharen gekommen und habe die Triathleten angefeuert. Ein großer Dank sei den rund 250 Helfern zu zollen, die an den Strecken mit im Einsatz seien. Vor allem die Stadt Remagen hat das Tri-Team Sinzig enorm unterstützt. Besonders angenehm in Remagen sei vor allem, so Braun, dass alles so eng beieinander liege, Start, Ziel, Wechselzone. Mit angenommenen mehr als 5000 Zuschauern, die den Triathleten zujubelten und sie entlang der Schwimm-, Radfahr- und Laufstrecke mächtig anfeuerten, war mit Sicherheit ein Zuschauerrekord zu verzeichnen. In Kripp hat es sicher so viele Zuschauer an der Schwimmstrecke noch nicht gegeben. Dicht gedrängt standen die Zuschauer entlang des Leinpfades und beobachteten die Schwimmer. Aber auch entlang der Radstrecke, und besonders an der Verpflegungszone in Königsfeld knubbelten sich die Zuschauer. Ein besonders hohes Aufkommen von Zuschauern war an der Laufstrecke an der Rheinpromenade, wo die Gastronomien gut besetzt waren, sowie in der Innenstadt, wo der 9.´Kunstsalon gefeiert wurde. Etwas länger war in diesem Jahr die Schwimmstrecke, denn durch den Regen der letzten Tage war die Natorampe überspült und die Schwimmer mussten rund 100 Meter weiter aus den Fluten steigen.

Die Einzelsieger

So lief der Sieger Europameister Boris Stein, Sieger des Rhein-Ahr-Triathlon 2011, TM 30, von der RSG Montabaur nach 2:07:20 Stunden ins Ziel. Den zweiten Platz holte der Rhein-Ahr-Triathlon-Sieger von 2012, Jens Roth aus vom Tri Post Trier, TM 25, in 2:11:21 Stunden vor dem Drittplatzierten Erwin Vanderplancke aus Belgien, der nach 2:12:37 Stunden ins Ziel einlief. Beim Schwimmen hatten Jens Roth und Erwin Vanderplancke noch die Nase vorn gehabt, aber der Sieger Boris Stein holte auf der 44 Kilometer langen Radstrecke durch die Eifel deutlich gegenüber Jens Roth auf.

Roth war zudem verletzt an den Start gegangen. Den Sieg bei den Damen holte sich die Wormserin Anna Kusch, TW25 in 2:27:28 Stunden. Ihr auf dem Fuße folgen die beiden Teamkolleginnen Jana Uderstadt, TW 20 in 2:29:20 Stunden und Jana Binninger.

TW25 in 2:29:27 Stunden. Besonders beim Laufen hatte die Siegerin Anna Kusch die Nase vorn. Mit ihren sportlichen Hochleistungen sicherten die Wormserinnen ihrem Team den Aufstieg in die Bundesliga.

Begonnen hatte der Triathlon mit dem Sprung von der Rampe der Fähre in Kripp in den Rhein. Rund zehn Minuten, nachdem die Sportler per Fähre von den Remagener Brückentürmen nach Kripp gebracht worden waren, stürzte sich die erste große Schwimmergruppe am Sonntagmorgen in die Fluten des Rheins. Der zweite Start erfolgte wenige Minuten später. Weitere Minuten später stürzte sich die dritte Gruppe ins Rheinwasser. Aufgrund der großen Starterzahl waren drei Gruppen notwendig geworden.

„Freizeitexpress“ holt sich den Staffelsieg

Bei der Staffel siegte die Mannschaft Freizeitexpress, der Vorjahressieger, mit Jürgen Muth-Marc Bastiansen-Ingo Neumann in hervorragenden 2:10:51 Stunden. Insgesamt hatten sich 25 Staffeln angemeldet. Nach knapp vier Stunden waren alle Starter im Ziel. Und für die tolle sportliche Leistung mit 2,9 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer Radfahren und 10,5 Kilometer Laufen galt allen Startern der tosende Applaus der Zuschauer.

Super-Stimmung herrschte nach dem Sport im Rosengarten neben dem Foyer der Rheinhalle, wo sich die Triathleten erst mal ordentlich stärken konnten, bevor unter großem Jubel der Sportlerkollegen die Siegerehrung über die Bühne ging. Ein dickes Lob muss man vor allem dem personell doch sehr kleinen 30-köpfigen Verein Tri-Team Sinzig um Achim Braun, Christian Schindlatz und Lothar Meinert zollen, die mit der Ausrichtung des 23. Rhein-Ahr-Triathlon wieder einmal eine Superleistung unter Beweis stellten. Der Verein wiederum dankte allen Helfern, ohne deren Einsatz ein so kleiner Verein, eine so große und großartige Veranstaltung nicht über die Bühne bringen könnte.

Einige Kilometer Radfahren standen auf dem Programm.
Mit dem Sprung von der Rampe der Fähre in den Rhein startete der Triathlon.

Mit dem Sprung von der Rampe der Fähre in den Rhein startete der Triathlon.

Einige Kilometer Radfahren standen auf dem Programm.

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