Politik | 23.03.2015

Noch kein neuer Chef bei der Sinziger SPD

Delegiertenwahlen und Diskussion um den Bahnhof

Die Sinziger Genossen nach ihrer Jahresversammlung. privat

Sinzig. Eifrig diskutiert wurde bei der jüngsten, gut besuchten, Mitgliederversammlung der Sinziger Sozialdemokraten im Gasthaus Herges. Die wichtigste Personalie, die Wahl eines neuen Vorsitzenden oder einer neuen Vorsitzenden wurde jedoch noch nicht erledigt. Zunächst wird SPD-Vize Bessy Groß den Vorsitz des Ortsvereins kommissarisch weiterführen. Mitte des Jahres soll bei einer weiteren Mitgliederversammlung ein neuer SPD-Chef gekürt werden. „Ich werde für dieses Amt nicht zur Verfügung stehen“, lautete gegenüber „BLICK aktuell“ die klare Aussage von Elisabeth Groß. Gewählt wurden aber die Delegierten sowohl für die Kreisvertreterkonferenz als auch für die Wahlkreiskonferenz: Beide Wahlen erbrachten ein identisches Resultat. Delegierte der Sinziger SPD sind Martin Eggert, Elisabeth Groß, Felix Blaich, Marga Drenk, Beate Eggert und Edel Jähde. Kreisvorsitzender Bernd Lang hatte diese Wahlen geleitet. Marcel Hürter stellte sich den Sinziger Genossen als Direktkandidat für den Wahlkreis 13 bei den 2016 anstehenden Landtagswahlen vor.

Dauerthema: Der Bahnhof

Bei der SPD in Sinzig seit Jahrzehnten Dauerthema, die Situation um den Sinziger Bahnhof. Bei den Genossen hat man in Erfahrung gebracht, dass die Deutsche Bahn weitere Millionenbeträge für den Ausbau der Bahnhöfe zur Verfügung stellen will. „Die Sinziger Stadtverwaltung muss nun schnell handeln, um nicht abgehängt zu werden“, so die Forderung der Genossen in Richtung Rathaus. Nicht durchgeführt werden konnte die Ehrung für den langjährigen und zurückgetretenen Vorsitzenden Ingo Terschanski. Terschanski war verhindert. Der Ehrenbrief mit den Unterschriften auch der rheinland-pfälzischen SPD-Spitze soll nun privat übergeben werden. Nicht komplett harmonisch war in den vergangenen Jahren das Verhältnis zum SPD-Ortsverein in Bad Bodendorf. Dies soll sich nach dem Willen der Versammlung ändern. „Wir wollen eine gute, freundschaftliche und solidarisch Zusammenarbeit mit den Genossen in Bad Bodendorf zum Wohle der Stadt“, führte Bessy Groß ganz klar aus.

Die Sinziger Genossen nach ihrer Jahresversammlung. Foto: privat

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