Allgemeine Berichte | 21.09.2015

Vortrag und Fotoausstellung in der Buchhandlung Walterscheid

Die Faszination Indiens und des Taj Mahal

Die Faszination Indiens und des Taj Mahal

Sinzig. Zu einer hoch interessanten Veranstaltung zum Thema Indien und islamische Religion hatten vor Kurzem die Buchhandlung Walterscheid und der Sinziger Diplom-Psychologe Werner Dinkelbach in die Räumlichkeiten der Alten Druckerei eingeladen. Rund 85 Personen waren dieser Einladung gefolgt und hatten ihr Kommen auf keinen Fall bereut. Neben seinem Vortrag hatte Werner Dinkelbach auch viele Fotos ausgestellt, die er während seiner Reisen nach Indien und Nepal gemacht hat. Seit vielen Jahren bereist er den Subkontinent, jedoch nicht als reiner Tourist. Ihn interessieren die Menschen, ihre Mentalität und ihre Religion. Während seiner Reisen lebt er nicht in Hotels, sondern versucht, immer direkt bei den Menschen unterzukommen. Das drückt sich natürlich sehr stark in seinen Fotografien aus. Auch diese emotional starke Bindung zu den Menschen war immer wieder Bestandteil seines sehr persönlichen Vortrages. Auch durch soziales Engagement sind seine Reisen geprägt. So hat er schon einige Kinder bei ihrer Weiterbildung unterstützt.

Natürlich war es nicht möglich, in einem 40-minütigen Vortrag alle Facetten dieses riesigen Landes wiederzugeben. So betrachtete Dinkelbach im ersten Teil seines Vortrags vor allem die Menschen im Bezug zu ihrer Religion und wie sie das Leben prägt und beeinflusst. Auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Religionen wurden in dem Vortrag angesprochen. Dabei sind für ihn die Berührungen der verschiedenen Glaubenswelten an ihren Schnittstellen die interessanteren Welten. Der zweite Teil seines Vortrages galt dem, seiner Meinung nach, größten und schönstem Heiligtum dieser Religion: dem Taj Mahal, welches  in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 × 100 Meter großen Marmorplattform in der Form einer Moschee aus reinem Marmor errichtet wurde. Es gilt als das schönste Bauwerk muslimischer Architektur in Indien. Das große Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Shah Jahan 1631 bis etwa 1648 in Erinnerung an seine geliebte Frau, die Persische Prinzessin Arjuman Bano Begum, erbaut, die nach der Geburt ihres 14. Kindes im Alter von 39 Jahren gestorben war.  Das Publikum konnte spüren, welche Faszination dieses Bauwerk mit seiner einzigartigen Architektur, seiner Leichtigkeit, trotz seiner Größe, und seiner Detailverliebtheit auf ihn ausübt . Durch seine diversen Besuch dort wusste er über viele Einzelheiten im und außerhalb des Gebäudes und deren Bedeutung für die Gläubigen zu berichten. „Das Taj Mahal ist nicht nur eins der größten Kunstwerke, es ist vielleicht das größte aller Kunststücke, das der bildende Menschengeist je vollbracht hat“, so Dinkelbach.

Nach dem Vortrag hatten Werner Dinkelbach und das Team der Buchhandlung Walterscheid die Gäste noch zu einem Umtrunk mit kleinen Snacks eingeladen, um den Abend nach diesem Vortrag, der doch ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erforderte, mit lockeren Gesprächen ausklingen zu lassen. Auch gab es noch genug Gelegenheit, die wunderbaren Fotos auf sich wirken zu lassen.

Die Faszination Indiens und des Taj Mahal
Das Taj Mahal, eine in Marmor gehauene Liebeserklärung an die verstorbene Frau des Großmogul Shah Jahan.Fotos: W. Dinkelbach Gelassenheit und ein gewisser Stolz im Blick der Menschen kommen in den Bildern von Werner Dinkelbach immer wieder zum Ausdruck.

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