Löhndorfer Ortsbeirat tagte
Diskussion um den Flächennutzungsplan
Löhndorf. Die Ausrichtung des großen Martinsmarktes, der am Montag, 11. November, stattfand und der Neuentwurf des Flächennutzungsplanes standen im Mittelpunkt der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Löhndorfs Gemeindehaus „ Alte Schule“. Beim neuen Flächennutzungsplan der Stadt Sinzig sahen sich die Ortsbeiräte Löhndorf gut aufgestellt. Laut der Änderung darf die Stadt Sinzig nun als neues Bauland für Wohnbebauung insgesamt nicht mehr die ursprünglich angesetzten 41,6 Hektar ausweisen, sondern nur noch 14,6 Hektar. Löhndorf verbleiben anstatt 7,4 Hektar nun 4,7 Hektar. Ein Schwund mit dem die Löhndorfer gut leben können. Denn im Rosendorf wissen die Menschen um den rasanten demografischen Wandel. „Die Kürzungen tragen letztlich dem Generationenwechsel Rechnung – allein hier in Löhndorf leben 190 Menschen, die über siebzig Jahre alt sind, größtenteils in ihren eigenen Häusern. Um auf längere Sicht Leerständen im Ortskern entgegen zu wirken, gilt es, Innenentwicklung vor Außenentwicklung zu betreiben und diese Bausubstanz neu zu beleben“, erklärte der stellvertretende Ortsvorsteher Norbert Fuchs.
Neugestaltung des Platzes vor der Kirche
Weiteren Handlungsbedarf sehen die Kommunalpolitiker dagegen bei der Neugestaltung des Platzes vor der Kirche. Fakt ist, dass der Belag aus Natursteinpflaster permanent ausgebessert werden muss. Verkehrssicherungspflicht heißt dabei der Grundsatz. „Für ältere Löhndorfer sind die Schadstelle oft gefährliche Stolperfallen“, betonte Fuchs.
