Der Eifelverein Sinzig wanderte im Königsfelder Ländchen
Donnerstagstour zum Weiselstein
Sinzig. Der Sinziger Eifelverein wandert wöchentlich regelmäßig an Samstagen oder Sonntagen und auch donnerstags. Diese Halbtagswanderungen am Donnerstagnachmittag erfreuen sich großer Beliebtheit und bringen den Teilnehmern die Landschaften der näheren und weiteren Umgebung nahe. Am vergangenen Donnerstag stand eine Rundwanderung im Königsfelder Ländchen auf dem Programm, die von der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Doris Effelsberg geführt wurde. 20 Wanderinnen und Wanderer nahmen daran teil. In Fahrgemeinschaften ging es mit Pkws von Sinzig nach Königsfeld, dem Ausgangspunkt der Tour.
Gut gelaunte Eifelfreunde
Der Himmel war herbstlich bewölkt, zeitweise erfreute Sonnenschein die Gruppe. Zuerst wanderten die gut gelaunten Eifelfreunde von Königsfeld ein Stück über die Keramikroute - hier sind an verschiedenen Stellen entlang dieser Strecke Keramik-Kunstwerke einer Königsfelder Keramikwerkstatt aufgestellt und laden zum Verweilen und Betrachten ein.
Die Objekte fügen sich sehr gut in die Natur ein. Bald wurde dann der Ort Schalkenbach erreicht. Nun war ein Anstieg zu bewältigen.
Eine Wacholderheide
Der Weg verlief zwischen Wiesen und durch Waldstücke, bis die Wanderer auf das Naturschutzgebiet Weiselstein stießen. Über 470 Meter hoch liegt dieses Gelände. Das Kleinod der Natur befindet sich in der Nähe des Waldguts Schirmau und ist eine Wacholderheide, wie sie früher in der Eifel sehr häufig waren.
Nur durch gezielte Pflegemaßnahmen, wie zum Beispiel Beweidung durch Ziegen, kann der Verbuschung Einhalt geboten werden. Einen wunderschönen Blick über das gesamte Gebiet hatten die Wanderer vom dortigen Aussichtsturm. Mitwanderin Nicola meinte später überzeugend: „Die Aussicht von diesem Turm dort war wirklich einer der Höhepunkte der heutigen Tour!“ Nach diesem Naturerlebnis wanderten die Eifelfreunde weiter durch den herbstlich bunten Wald und zwischen Weideflächen hindurch, vorbei an der Burgley, bis zur Hütte „Schauinsland“ auf dem Stucksberg.
Ein faszinierender Blick
Von hier hat man einen faszinierenden Blick weit übers Land bis zu den fernen Bergen des Westerwalds jenseits des Rheins und hinab ins Tal auf Königsfeld mit seinem markanten Kirchturm. Auch beim Abstieg ins Tal eröffneten sich noch weitere schöne Ausblicke. In Königsfeld schloss sich der Kreis am Ausgangspunkt der Wanderung.
Vor der Heimfahrt nach Sinzig saßen die Eifelfreunde noch bei einer geselligen Einkehr zusammen. Die Mitwanderer zeigten sich sehr angetan von dieser abwechslungsreichen Tour und den starken Eindrücken in einer traumhaft schönen Natur. Stunden, an die man sich noch lange erinnern wird.
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