Allgemeine Berichte | 10.08.2015

MSC Sinzig mit achter Auflage der Barbarossa-Classics

Ein Festival für Oldtimer-Freunde

Ältestes Fahrzeug war 60 Jahre alt -Sieger war ein Porsche 924 S

Der mausgraue Opel Olympia Caravan aus dem Jahr 1957 war noch mit alten Koffern aus eben dieser Zeit beladen, die Besitzer zeigten viel Liebe zum Detail.

Sinzig. Es war erneut ein Festival für Oldtimer-Freunde. Zum achten Mal richtet der MSC Sinzig am vergangenen Sonntag seine Barbarossa-Classics aus. Und einige der teilnehmenden Fahrzeuge hatten schon eine paar Jährchen auf dem Buckel. So feierte der MG FF 1500 von Gerhard Welter in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Das älteste Fahrzeug der achten Barbarossa-Classics brachte seinen Fahrer samt Beifahrer locker über die 150 Kilometer lange Schleife durch die Eifel zum Start- und Zielort nach Sinzig.

Für Liebhaber alter Fahrzeuge

Die Liebhaber der alten Fahrzeuge wissen diese zu hegen und zu pflegen, damit sie den Beanspruchungen einer solchen Fahrt auch standhalten. Denn die Barbarossa Classic des MSC Sinzig sind von Anbeginn an ein Prädikatslauf zur ADAC-Mittelrhein-Meisterschaft. "Darauf legen wir sehr viel wert“, so Markus Mies. Der zweite Vorsitzende des MSC Sinzig hatte auch in diesem Jahr wieder sehr viel Zeit in die Vorbereitung der Veranstaltung investiert, die auch dank der rund 30 Helferinnen und Helfer reibungslos über die Bühne ging.

Vom Start am Sinziger Kaiserplatz ging es am Sonntagmorgen auf eine große Schleife über Niederzissen und Ochtendung an die Mosel zur Mittagsrast am Hafen von Treis-Karden. Am Nachmittag zog der Tross dann Richtung Münstermaifeld und Ettringen, vorbei an der Probstei Buchholz und wieder nach Sinzig. Im Ziel auf dem Kirchplatz nahmen die Autos Aufstellung. Hier fanden sich zahlreiche Fans ein, um die alten Fahrzeuge genauer unter die Lupe zu nehmen. Jedes der Autos erzählte seine eigene Geschichte. Der mausgraue Opel Olympia Caravan aus dem Jahr 1957 war noch mit alten Koffern aus eben dieser Zeit beladen, Walter und Mechthilde Arzdorf bewiesen viel Liebe fürs Detail. Platz für Koffer oder Ähnliches gab es dagegen im 1971er NSU TT von Claudia Ewenz und Sandra Braun nicht. Der kleine Flitzer fährt heute noch Bergrennen. Mit gerade einmal 598 Kubikzentimetern Hubraum kommt der Trabant 601 S auf dem Jahr 1987 aus, der zwei Jahre später gebaute Mercedes 560 SEL hat fast zehn Mal so viel Hubraum aufzuweisen. Es kam bei dieser sogenannten touristischen Ausfahrt nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeit oder Bestzeiten an. Vielmehr waren eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen. Es wurde nach Bordbuch gefahren, die Streckenführung wurde durch besetzte Kontrollen überwacht. Wer Aufgaben nicht erfüllte, erhielt Strafpunkte. Am Sonntagabend verkündete Markus Mies beim abschließenden Ausklang der Barbarossa Classics im Westumer Gasthaus „Zur Post“, wer die wenigsten Strafpunkte verbuchte. Gesamtsieger der Barbarossa Classics wurden in diesem Jahr Joachim und Antje Diesler aus Herschbach im Westerwald auf einem 18 Jahre alten Porsche 924 S. Sie sammelten damit wertvolle Punkte im Gesamtklassement der Meisterschaften des ADAC.

Der mausgraue Opel Olympia Caravan aus dem Jahr 1957 war noch mit alten Koffern aus eben dieser Zeit beladen, die Besitzer zeigten viel Liebe zum Detail.
Der Klassiker bei jeder Oldtimer-Show - der VW-Käfer.

Der Klassiker bei jeder Oldtimer-Show - der VW-Käfer.

Ein faszinierendes Bild bot der Sinziger Kirchplatz. Hier fanden sich zahlreiche Fans ein, um die alten Fahrzeuge genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein faszinierendes Bild bot der Sinziger Kirchplatz. Hier fanden sich zahlreiche Fans ein, um die alten Fahrzeuge genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zieleinfahrt - nach der großen Schleife über 150 Kilometer nahmen die teilgenommenen Fahrzeuge Aufstellung auf dem Kirchplatz.

Zieleinfahrt - nach der großen Schleife über 150 Kilometer nahmen die teilgenommenen Fahrzeuge Aufstellung auf dem Kirchplatz.

Der mausgraue Opel Olympia Caravan aus dem Jahr 1957 war noch mit alten Koffern aus eben dieser Zeit beladen, die Besitzer zeigten viel Liebe zum Detail.

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