Allgemeine Berichte | 08.12.2014, 15:59 Uhr

Weihnachtsmarkt in Sinzig

Ein Lichtermeer bei bestem Glühwein-Wetter

Zufriedene Gesichter auch bei den Politiker der Region.
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Sinzig. Die Stadt war festlich beleuchtet und geschmückt. Die Stadtverwaltung Sinzig, im Zusammenspiel mit „Aktiv für Sinzig“, hatten gemeinsam den großen Weihnachtsmarkt vorbereitet. Die Mitglieder der Sinziger Aktiven hatten die Innenstadt in einer großen Gemeinschaftsaktion vorweihnachtlich dekoriert. Große rote Schleifen harmonierten bestens mit den vielen Tannenbäumen und Strohballen. Der Sinziger Markt war zudem Bestandteil des Weihnachtsmarktgeschehens am Rhein. Mit dem Shuttle-Bus war der Sinziger Markt mit den Märkten der Nachbarstädte Remagen und Bad Breisig verbunden. Dieses Erfolgsrezept der vergangenen Jahre konnte einmal mehr wiederholt werden. Und an den Haltestellen des Shuttle Busses herrschte nicht nur in Sinzig reger Andrang.

Bestes Glühweinwetter

Unter dem Motto „Weihnachtslichter“ erstrahlte der Markt in einer Gemeinschaftsaktion von „Aktiv für Sinzig“ und weiterer Sinziger Unternehmen. Und eins konnten die Besucher ebenfalls feststellen: Bei ungemütlichen Temperaturen ohne den großen Regen am Samstag herrschte auf dem Markt bestes Glühweinwetter. Am sonnigen Sonntag war der Andrang beim Markt dann noch etwas größer. Als ein in den vergangenen Jahren mehr und mehr gewachsenes Hüttendorf präsentierte sich der Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz. Beim Aufbau des Hüttendorfes war das Eingangsportal von Sankt Peter mit in das Marktgeschehen einbezogen worden. Und am Samstagabend gab es eine Kirchenführung bei Kerzenschein mit dem Chef des Sinziger Kirchbauvereins Stephan Pauly.

Wundersame Reise

Auch der Gewölbekeller des Zehnthofes beteiligte sich am Weihnachtsmarkt. Am Samstag gab es für die kleinen Besucher mit der „Wundersamen Reise nach Afrika“ ein Mittmachkonzept. Grundlage beim Markt: Wie immer wurde Wert auf ein rein vorweihnachtliches Warenangebot gelegt. Baumschmuck, Krippen und viele Accessoires rund um die Festtage konnten bewundert und natürlich auch gekauft werden. Ergänzt wurde dieses um ein durchgängiges Adventprogramm, das auf der Bühne vor dem Rathaus präsentiert wurde. Zu Füßen von Sankt Peter entwickelte sich im Hüttendorf vor allem nach dem Hereinbrechen der Dunkelheit eine ganz besondere Atmosphäre. Dabei behält dieser Teil des Weihnachtsmarktes seine Ursprünglichkeit. Denn wie in den Anfängen waren auch wieder viele Sinziger Vereine und Institutionen mit von der Partie.

Ein Schloss aus Zucker

Bei der CDU gab es roten Glühwein und bei den Jusseps-Jonge, dem ältesten Sinziger Verein aus dem Jahr 1300 wurde erneut die Variante „Weißer Glühwein“ gepflegt. Die Sankt Sebastianusschützen, zweitältester Sinziger Verein, servierte Fischspezialitäten. Die SG Westum-Löhndorf, Sinziger Möhnen und der TV Sinzig boten ebenfalls süße bis deftige Küche. Die Arbeiterwohlfahrt AWO servierte die obligatorischen „Rievkooche“ – bei den winterlichen Temperaturen eine kulinarisch wärmende Köstlichkeit. Aber auch der Förderverein des Frauenhauses bot Vorweihnachtliches. Mit von der Partie war auch die Initiative „Ein Herz für Pundo“ mit Wolle und den legendären selbst gestrickten Socken. Diesmal war das Angebot um Taschen und Tischdecken aus Afrika erweitert worden. Stephan Harffen als Vorsitzender der Kreismusikschule hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Er hatte ein ganz Schloss aus Zuckerwürfeln gebaut und schön illuminiert. Die Aufforderung zum vorweihnachtlichen Bummeln wurde gut angenommen und vor allem am Samstag lief der Weihnachtsmarkt viel länger, als es die Macher eigentlich geplant hatten. Groß dann auch der Besucherandrang am Sonntag.

Zufriedene Gesichter auch bei den Politiker der Region.
Ein Lichtermeer bei bestem Glühwein-Wetter

Zahlreiche Buden hatten ihre Pforten geöffnet.

Zufriedene Gesichter auch bei den Politiker der Region.

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