Allgemeine Berichte | 30.09.2013, 13:36 Uhr

Sinziger Fairtrade-Gruppe mit Infoständen auf Wochenmarkt und Bad Bodendorfer Dorffest

Eine Idee nimmt Fahrt auf

Impression vom Bad Bodendorfer Dorffest: Die Fairtrade-Idee kommt gut an. privat
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Sinzig. Eine Auswahl fair gehandelter Produkte präsentierte die Sinziger Fairtrade-Gruppe in der letzten Woche gleich zweimal in der Barbarossastadt: Zunächst warb auf dem Wochenmarkt am Donnerstag mit Schokolade und anderen Spezialitäten für den Fairtrade-Gedanken. Besucherinnen wurden mit fair gehandelten Rosen aus Äthiopien begrüßt - eine Spende von Floristik&Ambiente Meyer machte es möglich.

Die vielen Schul- und Kindergartenkinder, die an diesem Tag den Wochenmarkt erkundeten, durften sich hingegen über Luftballons freuen. Interessiert zeigte sich das Publikum auch an den Informationen der Standbetreuer: Die Fairtrade-Gruppe machte auf menschenverachtende Arbeitsbedingungen im Globalen Süden aufmerksam. Immer öfter erscheinen Themen wie Kinderarbeit oder tödliche Unfälle bei der Herstellung zumeist billiger Massenware in der Presse. Die Sinziger Fairtrade-Gruppe fordert deshalb ein Umdenken und rät zum bewussten Konsum. Ziel ist auch, dass Sinzig selbst Fairtrade-Stadt wird. Dafür muss eine bestimmte Anzahl von Einzelhändlern und Gastronomen mitziehen. Viele dieser Bedingungen gelten als bereits erfüllt. Auch die Kommune ist gefragt. Die könnte zu offiziellen Anlässen etwa fair gehandelte Rosen verschenken oder in den Behördenräumen Fairtrade-Kaffee ausschenken. Eine gute Resonanz brachte auch der Infostand auf dem Bad Bodendorfer Dorffest am Samstag: Auch hier informierten sich viele interessierte Bürger über den Fairtrade-Gedanken. Die Möhnen schenkten derweil fair gehandelten Kaffee aus, der vom Sinziger Bioladen Gänseblümchen gespendet wurde. Die Erlöse kommen dem Neubau der Schulkantine der Bad Bodendorfer Grundschule zugute.

Impression vom Bad Bodendorfer Dorffest: Die Fairtrade-Idee kommt gut an. Foto: privat

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