Eifelverein Sinzig auf Abwegen
Entdeckertour rund um Rolandseck und Rodderberg mit Vulkanismus und Geschichte
Sinzig. Geschichte, Vulkanismus und herrliche Ausblicke: Wanderführer Konrad Waßmann führte den Eifelverein Sinzig auf einer Entdeckertour auf verschlungenen Waldwegen rund um Rolandseck und den Rodderberg. Abseits bekannter Wanderwege gab es bei der rund 13 Kilometer langen Tour viel zu entdecken. Besonders die naturbelassenen, teils verborgenen Waldpfade machten den besonderen Reiz der Wanderung aus. Ausgangspunkt war der Bahnhof Rolandseck. Von dort führte die Route zu einem versteckten Pavillon im Wald und zum Schuch-Denkmal des Eifelvereins Remagen. Unterwegs sorgten Informationsstopps für spannende Einblicke in die Geschichte und die Besonderheiten der Region. Ein Höhepunkt war die Umrundung des Naturschutzgebiets Rodderberg. Der erloschene Vulkan mit seinem Maar zeugt von der feurigen Vergangenheit der Landschaft. Am Broichhof, am Schlackenwall und am Basaltgang wurde die vulkanische Entstehungsgeschichte anschaulich. Auch die Richtstätte Heinrichsblick oberhalb des Rheins bot Anlass, sich mit der Vergangenheit des Gebiets auseinanderzusetzen. Immer wieder eröffneten sich schöne Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft des Rheintals. Historische Spuren begleiteten die Gruppe am Humboldturm vorbei bis zum Rolandsbogen. Er durfte zum Abschluss ausgiebig genossen werden. Eine Einkehr im dortigen Restaurant bot Gelegenheit, die Eindrücke der Tour in gemütlicher Runde Revue passieren zu lassen. Letzte Station auf dem Weg zurück zum Rhein war das Freiligrath-Denkmal. Die Wanderung verband Bewegung in der Natur mit spannenden Entdeckungen und regionaler Geschichte. Sie zeigte eindrucksvoll, dass es rund um Rolandseck auch abseits der bekannten Wege viel Unbekanntes zu erkunden gibt.
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Am Schuch Denkmal Foto: Konrad Waßmann