Sylva und Jürgen Kohl vom Lauftreff Westum zu Besuch in Österreich
Erfolgreiche „Tour de Tirol“
Sinzig. Zum zweiten Mal waren Sylva und Jürgen Kohl vom Lauftreff Westum bei der „Tour de Tirol“ im österreichischen Söll, einem Ort zu Füßen des berühmten Wilde Kaisergebirges. Seit neun Jahren sind bei der Tour de Tirol an drei Tagen verschiedene läuferische Herausforderungen zu bewältigen. Schnelle zehn Kilometer am Freitag, ein anspruchsvoller Bergmarathon am Samstag und, statt eines topfebenen Halbmarathons wie in den Vorjahren, ein gnadenloser 23-km-Traillauf am Sonntag. Vorsorglich verzichteten Sylva und Jürgen auf das „Schnelle“ beim Söller Zehner, um die Kräfte für die beiden anderen Läufe nicht vorzeitig zu verpuffen. So liefen sie die drei Runden über 3,33 Kilometer mit je 75 Höhenmetern recht „ruhig“, jedoch nicht ohne Anspannung, aufgrund des Respekts vor dem noch Bevorstehenden.
Am Folgetag standen sie nach einer recht kurzen Regenerationsphase um 9.15 Uhr wieder im Starterfeld des Kaisermarathons. Die Strecke führte nach einem leicht hügeligen Auftakt von rund 21 Kilometern über die Orte Söll, Scheffau, Ellmau und Going am Fuße des Kaisergebirges entlang, um dann auf der zweiten Hälfte die insgesamt 2200 Höhenmeter im gegenüberliegenden Gebirgszug zu erklimmen. Der erste steile Anstieg war größtenteils nicht laufbar. Er endete auf dem Gipfel des Hartkaisers, der für wenige Kilometer mit seinem hügeligen Profil wieder im Laufschritt bewältigt werden konnte. Es folgten dann sechs Kilometer bergab mit einem Gefälle, das leicht dazu verleitete, zu schnell zu laufen, sich die Beine „schwer“ zu laufen, so wie es dem afrikanischen Vorjahresfavoriten passierte, als er dadurch beim Schlussanstieg seine Favoritenrolle leider einbüßen musste. Weiter ging es dann bis Kilometer 38,6 zur Station „Hexenwasser“ am Berg Hohe Salve. Wenn man schon so viele Kilometer hinter sich hat, erscheint die noch zu laufende Zahl von 3,6 Kilometern recht wenig. Sylva und Jürgen kamen an, mit einem letzten „symbolischen Laufschritt“ über die in mindestens 30-prozentiger Steigung liegende Ziellinie. Glücklich und zufrieden gondelten sie ins Tal zurück, mit vielen, unvergesslichen Eindrücken. Bei der Talfahrt nach Söll hatten sie einen wunderbaren Blick auch auf den Gebirgsquader des Pölven, dem Schauplatz des 23-km-Trails mit 1200 Höhenmetern am dritten Tag.
Am dritten Tag standen sie dann wieder pünktlich am Start um 9.30 Uhr im Kreise der gleich gesinnten „Lauf-Verrückten“, mit denen sie ganz schnell und leicht im Zuge der letzten zwei Tage wie zu einer „temporären Lauf-Familie“ zusammengewachsen waren. Zwei knackige Anstiege und zwei weitere noch knackigere Abstiege warteten auf die Teilnehmer. Die letzten 1,5 Kilometer verliefen wieder auf festem Untergrund. Sylva und Jürgen Kohl kamen gesund, ohne Blasen oder andere Blessuren glücklich ins Ziel als Finisher der „Tour de Tirol“.
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