Allgemeine Berichte | 07.10.2013, 13:51 Uhr

Abschwimmen im Thermalbad Bad Bodendorf

Etwas Wehmut bei den Stammgästen

Schellack-Duo spielte - Heißer Sommer riss die Besucherbilanz heraus

Bad Bodendorf. Ein wenig blauer Himmel und auch etwas „Sönnchen“ über Bad Bodendorf: Im nostalgischen Bad Bodendorfer Thermalbad gab es am Sonntag bei den Stammgästen aber eher eine wehmütige Stimmung. Abschwimmen war angesagt. Gebadet werden kann im kristallklaren Mineralwasser erst wieder ab dem Gründonnerstag 2014.

„Wir waren über acht Monate jeden Tag im Bad, jetzt gibt es erst einmal zwei Wochen Familienurlaub“, sahen es Pächter Frank Riffel und seine Ehefrau Eva am gestrigen Sonntag eher praktisch. „Zu Saisonbeginn hatten wir ob des kalten Regenwetters heftige Einbrüche, der Supersommer hat dies natürlich herausgerissen, aber da kamen die Schwimmbadgäste auch richtig geballt“, zogen die beiden eine leicht positive Bilanz der wechselhaften Badesaison. Unter dem Strich gab es gegenüber dem Vorjahr eine leichte Steigerung der Besucherzahlen.

Und das Pächterehepaar schickte ein großes Dankeschön in Richtung Förderverein. „Ohne die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder, bei oft noch frostigen Temperaturen, wäre das Bad in dieser schmucken Form nicht zu eröffnen gewesen“. Fördervereinschef Hans Diedenhofen und sein Team erwarteten die ganz frühen Schwimmer am Sonntag übrigens mit einem Croissant und ein Tässchen Kaffee.

Familie Sper vom Bistro „Zur Quelle“ bot beim Abschwimmen den obligatorischen rheinischen Sauerbraten. „Volle Hütte, ausgebucht“, heiß es am letzten Schwimmtag des Jahres 2013 in der Quelle. Für die passende nostalgische Musik im Thermalbad mit dem historischen Flair sorgte das Bad Bodendorfer Schellack-Duo. Bernhard Knorr und Heinz-Gerd Gilles erhielten dabei Verstärkung vom „Jungen mit der Mundharmonika“ , Peter Wiehl.

„Wir sehen uns am Gründonnerstag im nächsten Jahr“, hieß es nicht nur bei den Stammgästen.

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