Gesellschaftliches Großereignis in Sinzig
Festlicher Abschlussball am Rhein-Gymnasium
Sinzig. Dicht gedrängt standen über 600 Gäste des Rhein-Gymnasiums Sinzig (RGS) am Rand der Tanzfläche, um den Einmarsch der Tanzschülerinnen und -schüler der Klassenstufe 10 mit anschließender Polonaise und ersten Tänzen zu erleben. Im Ganztagsbereich des RGS, da wo sonst Schüler Hausaufgaben machen oder chillen, hatten fleißige Hände ein Festsaalambiente geschaffen. 450 goldene Sterne funkelten im Scheinwerferlicht, und 130 Tischblumen zauberten ein vorweihnachtliches Flair auf die festlich gedeckten Tische. Drei Vor- und Nachmittage lang hatte Cheforganisator Johannes Rossbach mit Schülern der Klassenstufe 9 gewerkelt, um den so genannten „Ganztagsbereich“ des RGS in einen „Festtagsbereich“ zu verwandeln. Am Abend selbst bedienten die Neuntklässler die Gäste, ihre Eltern gewährleisteten im Schichtdienst, dass Einlass, Garderobe Küche, Theke und Sektbar reibungslos funktionierten.
In seinen Willkommensworten betonte Schulleiter Dieter Lehmann, dass nirgendwo sonst sich die Schulfamilie so augenscheinlich präsentiere wie an diesem Abend. Er dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement und hob Johannes Rossbach hervor, der den Ball seit 13 Jahren „mit generalstabsmäßiger Arbeit vor und hinter den Kulissen“ organisiere. In dieser Zeit ist die Nachfrage nach Eintrittskarten so gestiegen, dass sie kaum befriedigt werden kann. Rossbach: „Neben den Schülern, Eltern, Lehrern und Freunden der Schule sind es vor allem die Ehemaligen, die den Balltermin als Erstes in ihren Terminkalender notieren.“ Tanzschulleiter Jochem Koltermann legte Wert auf die Feststellung, dass sich die Tanzstunden am RGS wohltuend vom Durchschnitt seiner Tanzstunden abheben: „Die Schülerinnen und Schüler hier sind höflich, diszipliniert und wollen etwas lernen.“
Dann gehörte der Abend den Tänzerinnen und Tänzern aller Altersstufen, die zu klassischen und modernen Rhythmen der Kapelle „Dr. Remarque & Band“ auf die Tanzfläche stürmten. Treffpunkt für die weniger Tanzbegeisterten und beliebter Anlaufpunkt in den Tanzpausen war die Sektbar.
Eine Blume für die Dame und ein Tuch für den Mann.
