Politik | 11.08.2014, 11:44 Uhr

Konstituierende Sitzung in Sinzig

Frischer Wind im Ortsbeirat

Der neue Ortsvorsteher Gunter Windheuser wurde in sein Amt verpflichtet und vereidigt

Im Sinziger Schloss wurden Ortsvorsteher Gunter Windheuser (2. v. l.) und die gewählten Ortsbeiratsmitglieder in ihre Ämter verpflichtet. privat
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Sinzig. Gunter Windheuser (FWG) ist der neue Ortsvorsteher von Sinzig. Bei der Stichwahl bekam er von den Wählern des Ortsbezirks die meisten Stimmen und wurde am vergangenen Mittwoch in der konstituierenden Sitzung des neuen Ortsbeirats im Sinziger Schloss von Bürgermeister Wolfgang Kroeger in sein Amt verpflichtet und als Ehrenbeamter auf Zeit vereidigt. Sein stellvertretender Vorgänger Kurt Quarz hatte die Sitzung noch eröffnet, musste nach der Vereidigung dann aber den Platz für den neuen Ortsvorsteher räumen. Bei den anschließenden geheimen Wahlen der beiden Stellvertreter für den Ortsvorsteher wurden Ingo Terschanski (SPD) und Heinrich Ax (FWG), der bereits in den vergangenen fünf Jahren dieses Amt innehatte, von den Ortsbeiratsmitgliedern bestimmt.

Bürgermeister Wolfgang Kroeger, der die Verpflichtungen, Ernennungen und Vereidigungen vornahm, dankte dem bisherigen stellvertretenden Ortsvorsteher und Ortsbeirat für die gute Zusammenarbeit. „Das Gremium leistet wichtige Arbeit für das Gemeinwohl und Erscheinungsbild unserer Stadt“, so der Bürgermeister. Der neue Ortsbeirat setzt sich zusammen aus sieben bereits erfahrenen und sechs neu gewählten Mitgliedern.

In den ersten Jahren nach der Kommunal- und Verwaltungsreform hatte es noch keinen Ortsbeirat in Sinzig gegeben. Was seinerzeit für die Ortsteile von Sinzig bereits kurze Zeit später eingeführt wurde, erfolgte für die Kernstadt von Sinzig nach reger Diskussion des Stadtrats erst im August 1989. Nachdem alle vorgeschriebenen Formalien erledigt waren, kündigte der neue Ortsvorsteher die erste Sitzung mit den anstehenden Sachfragen für Ende August an und sprach die Einladung zur offiziellen Eröffnung der Sinziger Kirmes am kommenden Samstag um 14 Uhr auf dem Kirchplatz aus. Hier werde künftig wieder eine engere Zusammenarbeit mit den Sinziger Vereinen angestrebt, um die schönen Traditionen der Stadt wieder zu beleben.

Im Anschluss wurden bei einem Gläschen Sekt bereits angeregt aktuelle Themen wie die Situation am Tiergehege Schwanenteich oder die jüngsten Initiativen seitens der Sinziger Bürgerschaft erörtert. „Es besteht zunehmendes Interesse seitens der Sinziger, selber etwas für die Heimatstadt zu tun. Dies gilt es zu unterstützen und nachhaltig aufzubauen“, so Windheuser.

Im Amt des Ortsvorstehers sieht Windheuser sich als einen „Kümmerer“, der sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sinzig einsetzt. Gemeinsam mit ihnen und für alle möchte er Ideen und Vorschläge aufgreifen und in die Tat umsetzen. Dabei sei er auf die Mitarbeit und Unterstützung vieler angewiesen.

Durch eine gute Zusammenarbeit des Ortsbeirats, gemeinsam mit dem Rathaus und Stadtrat ließen sich auch größere gesteckte Ziele erreichen, wie der Neubau eines bedarfsgerechten Feuerwehr-Gerätehauses. Darüber hinaus hätten in jüngster Zeit eine Reihe positiver Beispiele gezeigt, welche großartige bürgerschaftliche Bereitschaft bestehe.

Ingo Terschanski (l.) und Heinrich Ax (r.) wurden zu Vertretern des Ortsvorstehers gewählt.

Ingo Terschanski (l.) und Heinrich Ax (r.) wurden zu Vertretern des Ortsvorstehers gewählt.

Im Sinziger Schloss wurden Ortsvorsteher Gunter Windheuser (2. v. l.) und die gewählten Ortsbeiratsmitglieder in ihre Ämter verpflichtet. Fotos: privat

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