Allgemeine Berichte | 04.11.2013

EVM Mittelrhein

Gasprüfer unterwegs

Erdgasnetz muss regelmäßig kontrolliert werden

Sinzig. Einmal im Jahr sieht man sie in den Straßen und auf den Feldern, mit einem Gasspürgerät und einem Netzplan ausgestattet. Das Spürgerät dicht über den Boden haltend, laufen sie konzentriert die Trassen entlang, wo knapp ein Meter unter ihnen das Erdgasnetz der Energieversorgung Mittelrhein GmbH (EVM) verläuft. Speziell ausgebildete Gasspürer sind verantwortlich für die Kontrolle der rund 520 Kilometer langen Erdgasleitungen im Umkreis der EVM-Kundenzentren von Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig. In regelmäßigen Abständen setzen sie dazu das Spürgerät auf dem Boden ab. Mithilfe einer Saugpumpe zieht das Spürgerät Luft aus dem Erdreich. Schon die geringste Menge Gas-Anreicherung in der Luft wird über das Gerät durch ein Signal mitgeteilt. Meist bleibt es still. Was ein gutes Zeichen ist, wie Marian Schmidt, Leiter Netzservice West bei der EVM, weiß: „Das bedeutet, dass unser Netz in einem einwandfreien Zustand ist.“ Insgesamt 27 Mitarbeiter sind in den Kundenzentren in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig beschäftigt und führen von dort aus alle notwenigen Arbeiten durch.

Das Gasspürgerät erinnert an einen Metalldetektor und auch die Vorgehensweise der Sachkundigen ähnelt dem des Schatzsuchens. Gibt das Gasspürgerät einen Ton an, haben die EVM-Mitarbeiter eine Stelle lokalisiert, an der Erdgas austritt. Diese wird auf ihrer Netzkarte vermerkt, um die Leckstelle später genauer zu untersuchen und notwendige Arbeiten zur Wiederherstellung des Soll-Zustandes in die Wege zu leiten. In vielen Bereichen, wo Häuser und Straßen entstanden sind, liegen auch Versorgungs- und Transportleitungen für Erdgas. Daher ist es manchmal notwendig, dass die Gasspürer die Grundstücke der Kunden betreten. Die EVM-Mitarbeiter geben dies aber im Vorfeld bekannt und können sich auf Nachfrage auch entsprechend ausweisen. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter in den EVM-Kundenzentren in Sinzig am Kirchplatz 7 zur Verfügung.

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