Politik | 15.06.2015

Neues zum Nahversorgungszentrum Rickgelände

Geheimnis um Investor gelüftet

Sinzig. Das Geheimnis ist kein Geheimnis mehr: Der Investor für den geplanten Bau des Nahversorgungszentrums auf dem Rickgelände kommt aus Neuwied. Es handelt sich um den Neuwieder Unternehmer Klaus Alsdorf und seine Schwester Bärbel Schönberger. Dahinter stehen die Unternehmen Günter Alsdorf, Gesellschaft für Erd- und Tiefbau mbH &Co. KG sowie die Alsdorf Vermögensverwaltung GmbH. Dies wurde in der vergangenen Woche durch Medienberichte bekannt. Mindestens zwölf Millionen Euro sollen in das Rickgelände investiert werden. Beim Investor gibt man sich optimistisch, dass das Projekt realisiert wird. Alternativpläne etwa für Wohnbebauung gibt es in Neuwied nicht, da man sich mit diesem Geschäftsbereich nicht befasst. Über den Kaufpreis für das 20.000 Quadratmeter große Gelände gibt es übrigens keine näheren Informationen. Die Kontakte des Investors nach Sinzig wurden über den Projektentwickler Rolf Bläsisus (Büro PPB Luxemburg) geknüpft. Bläsisus hat auch die ersten Planentwürfe für das geplante Einkaufszentrum erstellt sowie die Kontakte zu den Mietern hergestellt. Vonseiten des Investors steht die Kernsausage, dass das gesamte Projekt vernünftig, langfristig und für das Umfeld angenehm errichtet wird. Dazu könnte auch der Bau von Lärmschutzwänden und Zufahrtstraßen gehören. Beim Neuwieder Investor rechnet man übrigens nicht mit einem Baubeginn vor Frühjahr 2016. In Neuwied empfindet man bei der Planung keinen Zeitdruck und gibt sich in Detailfragen durchaus diskussionsbereit.

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