Allgemeine Berichte | 11.08.2014, 17:00 Uhr

Königsschießen der St. Josef Gesellschaft Sinzig

Herbert Witt ist neuer König

Königsadler fiel zu später Stunde - neue Majestät wohnt in Rolandseck

Herbert Witt (Bildmitte) nahm freudestrahlend die Glückwünsche der Vereinskameraden entgegen. RÜ
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Sinzig/Rolandseck In Vorbereitung auf die Sinziger Kirmes sorgten die Mitglieder der St. Josef Gesellschaft auch in diesem Jahr mit ihrem Königsschießen für einen zünftigen Start. Treffpunkt für die „Jusseps-Jonge“ war auf dem Brunnenplatz in der Ausdorferstraße. Von dort zog der Festzug - musikalisch begleitet durch den Sinziger Tambourcorps „Freiweg“ - zur Gaststätte Eifler Hof, um die zum damaligen Zeitpunkt noch amtierende Majestät, König Heinz Hempel, abzuholen. Anschließend ging es über mehrere Stationen zum Schützenplatz der St. Sebastianer, wo die „Jusseps-Jonge“ mit ihrem Königsschießen schon seit Jahrzehnten zu Gast sind. Hier begann dann das Schießprogramm, in dessen Mittelpunkt das Schießen um die neue Königswürde stand. Die Anlage war bestens besucht und der Vorsitzende Michael Schein hieß Gäste und Schützen zu ein paar gemütlichen Stunden willkommen und wünschte den Protagonisten des Königsschießens eine ruhige Hand am Schießstand. Als dann eine neue Majestät gefunden war, war es allerdings schon spät geworden. Herbert Witt war es, der den spärlichen Rest des Königsadlers nach 341 Schuss auf den Rumpf unter dem Jubel seiner Vereinskameraden von der Stange holte. Herbert Witt wohnt in Rolandseck. Ebenfalls beim Schießen auf den Königsadler erfolgreich: Krone - Alfons Busch, Kopf - Harald Braun, linker Flügel - Herbert Witt, rechter Flügel - Franz Fuchs, Schweif - Heinz Hempel, Rumpf - Herbert Witt.

Zwar wurde der neue König Herbert Witt bereits am Abend des Königsschießens proklamiert, offiziell vorgestellt wird die neue Majestät jedoch erst beim Königsball der „Jusseps-Jonge“ am Kirmessamstag, 16. August. Für die Unterhaltungsmusik sorgt wie im vergangenen Jahr das „Edelweiß-Duo“ und für Speis und Trank ist ebenfalls reichlich gesorgt.

Herbert Witt (Bildmitte) nahm freudestrahlend die Glückwünsche der Vereinskameraden entgegen. Foto: RÜ

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