Allgemeine Berichte | 15.11.2014, 10:30 Uhr

Herbstkirmes der Löhndorfer Junggesellen

Höhepunkt war das Schürreskarrerennen

Schürreskarrerennen 2014: Die Piloten und ihre Boliden. privat
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Löhndorf. In Löhndorf gab es in den vergangenen Tagen ein reichhaltiges Programm: Martinsmarkt mit Bürgerempfang, Martinszug für die Kleinen und die Herbstkirmes der Junggesellen. Träger und Ausrichter der Herbstkirmes war einmal mehr der 1753 gegründete Junggesellenverein „Sankt Georg“ Löhndorf. Die Herbstkirmes hat dann auch eine jahrhundertealte Tradition. Los ging's mit einer bestens besuchten „Jacks-Revival-Party“ in der Schützenhalle. Unumstrittener Höhepunkt war dann aber das weit über die Grenzen Löhndorfs bekannte Schürreskarrerennen. Wobei der Begriff der Schürreskarre recht weit gedehnt werden kann, wie einige Exemplare verrieten. Das Schürreskarrerennen in Löhndorf war wie in den Jahren zuvor sehr ausgedehnt und stellte härteste Anforderungen an das Material und an die Junggesellen.

Die schönste Karre

Den Preis für die schönste Karre räumten Sven Krupp und Jonas Thiem ab. Die Seriensieger, die einst fünf Mal in Folge diesen Preis ergattert hatten, verliehen sich selbst den Oscar für ihr Lebenswerk. An wirklich jeder Station wurde der auf der Karre aufgerollte Teppich abgewickelt und dann beschritten. Ein feiner Gag der in Löhndorf bestens ankam. In Sachen Geschwindigkeit und vor allen Dingen Geschicklichkeit waren Christian Adam und Lars Frank nicht zu schlagen. Platz zwei ging an Peter Welsch und Jannik Dismon. Für die Junggesellen klang ihre Kirmes mit einer Dienstleistung aus.

„Wusch mit Weck“

Denn beim Martinsmarkt am Montag übernahmen sie mit ihrem Stand die Getränkeversorgung. Bereits am Samstag hatten die Hagestolze nach dem Martinszug die Löhndorfer Spezialität „Wusch mit Weck“ verteilt und Glühwein kredenzt.

Schürreskarrerennen 2014: Die Piloten und ihre Boliden. Foto: privat

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