Allgemeine Berichte | 03.08.2015

Eifelverein Sinzig wanderte

Höhlen- und Schluchtensteig erkundet

Der Traumpfad führte auch durch die Wolfsschlucht. Privat

Sinzig. Zehn Wanderfreunde des Sinziger Eifelvereins machten sich auf den Weg nach Wassenach. Die Wanderführung hatte Änne Wichterich. Oberhalb des Ortes startete die Gruppe zunächst zum Lydiaturm auf dem Veitskopf. Schnell wurde der 23 Meter hohe Turm bestiegen, und man konnte eine herrliche Aussicht genießen. Auf der einen Seite lag zu dieser frühen Stunde noch ruhig der Laacher See mit der Abtei Maria Laach, auf der anderen Seite reichte der Blick bis zum Siebengebirge, wo man den Drachenfels erkennen konnte.

Weiter ging es durch Wald und Feld und schließlich durch Wassenach, bis man an einem Brunnen die Traumpfad-Route erreichte. Zunächst musste man nun den Berg hoch bis zu einem Plateau, auf dem in der Nähe der Ort Kell lag. Bald erreichte man den imposanten „Siebengebirgsblick“. Weiter ging es über Feld- und Waldwege ins tief eingeschnittene, idyllische Pönterbachtal.

Nach einiger Zeit führte der Weg wieder steil nach oben und man erreichte einen schönen Aussichtspunkt, von dem man ins Brohltal und weit hinaus auf die Burg Olbrück sehen konnte. Hier war der richtige Ort zur Mittagsrast. Gut gestärkt ging es weiter am Hang entlang und dann steil auf dem Hermann-Löns-Pfad nach unten ins Brohltal. Von hier aus führte die Wanderroute zunächst durch die mächtigen, begehbaren Trasshöhlen und schließlich vorbei an den Resten des früheren Klosters Tönisstein durch die Wolfsschlucht.

Die einzigartigen Felsformationen begeistern hier immer wieder und die Wanderfreunde machten gerne ein Foto. Bald erreichte man die Römerquelle in Wassenach und ging noch durch den Ort zu dem Wanderparkplatz am Waldfrieden. Vor der Heimfahrt gab es noch eine lustige Einkehr, und so konnte man wieder einen schönen Wandertag ausklingen lassen.

Änne Wichterich,

Eifelverein Sinzig

Der Traumpfad führte auch durch die Wolfsschlucht. Foto: Privat

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