Beim Barbarossamarkt wurde auch gehandelt
Holz, Leder und viel Handarbeit
Sinzig. Die zehnte Auflage des Barbarossamarktes entpuppte sich als voller Erfolg. Doch die Veranstaltung kommt nicht nur als Zeitreise in Mittelalter daher, sondern auch als klassischer Verkaufmarkt.
Dies belegen auch ein paar Zahlen: 40 Händler waren mit von der Partie. Es gab 23 Attraktionen zur Unterhaltung, viele davon speziell auf die kleinen Besucher ausgerichtet. Vor allem für den Nachwuchs war ein Besuch auf dem Barbarossamarkt eine richtig spannende Angelegenheit.
Da konnten die Kleinen beim Schmied mithelfen, ein Mini-Hufeisen machen oder ihre Künste im Bogenschießen ausprobieren.
Starken Zulauf hatte dabei auch die Zirkusschule von Kaspar dem Gaukler, die erstmals in Sinzig präsent war.
Eine breite Auswahl wurde bei den Krämerständen geboten. Weihrauch, Knöpfe und Gewänder, Kerzen, Bernsteinschmuck und Imkerei aber auch Sämereien, Filzzeug und Stickereien waren ebenso erhältlich wie Bogen, Pfeile und Lederwaren. Und dann gab es viele Kräuter und Tees und Liköre aller Art.
Die Ausrüstungen für die Mittelalterszene vom Schwert bis zum Gewand sind in fast allen Fällen pure Handarbeit. Als Besucher kann man sich durchaus auf eine Einkaufstour machen. Liköre und Hochprozentiges gibt es dabei gleich mehrfach. Handwerkliches Können und Kunsthandwerk gehen dabei Hand in Hand.
Gleich mehrere Schmiede waren auf dem Festivalgelände aktiv.
Filigraner Schmuck ist ebenso zu haben wie Kräuter. Trinkhörner wetteifern im Angebot mit einer Zinngießerei. Lederarbeiten und Holzschnitzereien, Felle und Bernsteine erweitern die Angebotspalette.
Kaufen, aber auch einfach nur schauen und bummeln. Auch darin liegt wohl das Erfolgsgeheimnis des Barbarossamarktes.
Die Heimersheimer Weinkönigin mit Gefolge war ebenfalls zu Besuch.
Eine Zeitreise ins Mittelalter.
