Neuer Roman von Rita Goblitschke
Hunde des Südens
Sinzig. Mit „Hundes des Südens“ hat Rita Goblitschke aus Sinzig ihren dritten Roman vorgelegt. Die Autorin setzt dabei mit viel Fantasie einmal mehr eine ganz persönliche Lebensperspektive um. Denn schon lange hatte sich die Familie in den Kopf gesetzt, einen Hund aus Griechenland zu retten. Die wurde im Oktober des vergangenen Jahres in die Tat umgesetzt. Die Hündin Fedra/Gina kam mit dem Flieger aus Patras nach Frankfurt. Der Roman „Hunde des Südens“ aus der Hölle auf dem Weg ins Glück erzählt das Abenteuer der Heldin aus Griechenland. Ihr Leben dort, bis zur Rettung. Der Roman ist der Organisation Patras Hunde gewidmet. Der Erlös geht auch an diese Organisation. Oft unter Einsatz des eigenen Lebens versuchen die freiwilligen Mitarbeiter dieser Organisation, Hunde in Patras und Umgebung zu retten. Die Hunde werden behandelt wie Abfall. Man wirft sie einfach weg, überfährt sie mit voller Absicht, erschlägt, vergiftet oder erhängt sie. Die Grausamkeit dort kennt keine Grenzen. Dieses hat nichts mit der Krise dort zutun. Das wurde schon immer so gemacht. Ginas Geschichte ist spannend, witzig, aber auch hier und da etwas traurig. Sie lernt auf ihrer Reise viele Artgenossen im Heim von Patras kennen. Ihre Rettung ist gefährlich. Bauern lassen sich nicht gerne einen Hund wegnehmen und schon gar nicht einen Hund, der auf seine Hühner aufpassen soll. Da schaut man auch schon mal in ein Gewehr.
