Lokalsport | 30.09.2013, 13:09 Uhr

Triathlon Team Sinzig

Im „Club der Verrückten“

Manfred Laux bezwingt den Mont Ventoux gleich dreimal

Manfred Laux und Betreuer Lothar Meinert am Mont Ventoux.privat
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Sinzig. Offiziell zum „Club der Verrückten“ gehört man, wenn man an einem Tag gleich dreimal den Mont Ventoux bezwingt, und zwar von allen drei Seiten. Manfred Laux vom Triathlon Team Sinzig und Lothar Meinert als Betreuer machten sich zu diesem ungewöhnlichen Trip in die Provence auf. Die Routen gehen dabei einmal von der Südseite, der Stadt Bedoin, von der Nordseite, der Stadt Malaucene und schließlich von Osten her, der Stadt Sault. Die außerordentliche Leistung besteht darin, den Tour-De-France-Klassiker, der auch in diesem Jahr wieder Etappenziel war, drei Mal innerhalb von 24 Stunden zu nehmen. Es ist - weiß Gott - schon eine außergewöhnliche Leistung, den Berg an einem Tag nur einmal hochzufahren. Manfred Laux machte direkt den ‚Triple‘ daraus, sind doch gerade auch die nördliche- und die östliche Auffahrt von ganz besonderer landschaftlicher Schönheit. Insgesamt musste Manni eine Strecke von 136 km bewältigen, die Hälfte davon ging es mit einer durchschnittlichen Steigung von acht bis zehn Prozent bergauf. Unterm Strich machte Manni 4.400 Höhenmeter. Normalerweise veranschlagt man für diese Rad-Odyssee eine Zeit von zehn bis 13 Stunden.

Manni brauchte für das Ganze lediglich acht Stunden und 25 Minuten und gönnte sich sogar noch eine Pause in der Stadt Sault vor der dritten Auffahrt. Kurz vor der zweiten Auffahrt gab es noch eine Schrecksekunde, als eine Hightech-Speiche an Mannis Rad brach und eine Weiterfahrt unmöglich schien. Betreuer Lothar Meinert war jedoch augenblicklich mit seinem Rad zur Stelle und Manni konnte damit seinen Traum doch noch verwirklichen. Laux gehört damit offiziell zum Club der „Cinglés de Mont Ventoux“, übersetzt „Verrückte vom Mont Ventoux“. Manfred nach seiner irren und erfolgreichen Leistung: „Es war schon ein großartiges Gefühl, als ich beim ersten Mal oben ankam. Jetzt ist es einfach unbeschreiblich.“

Manfred Laux und Betreuer Lothar Meinert am Mont Ventoux.Foto: privat

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