Sieben „Strengelaner“ nahmen beim 23. Internationalen Rhein-Ahr-Triathlon teil
Im Neoprenanzug durch den Rhein
Sinzig. Bernhard Landsherr, Günter Rohde, Jörg Schmerer und Roland Janik aus dem Sinziger Wohngebiet „Auf dem Strengel“ nahmen am 23. Internationalen Rhein-Ahr-Triathlon in Remagen als Einzelstarter teil. Sie starteten für die Vereine Turnverein Sinzig und Sportverein Westum. Darüber hinaus startete eine „Team Strengel“ Staffel mit Henry Schmerer (schwimmen), Peter Steinfeld (Fahrrad fahren) und Mathias Dickten (laufen).
Wer jemals im Neoprenanzug von der Fähre in den Rhein gesprungen ist, weiß, dass dies ein außergewöhnliches Erlebnis ist. Egal, ob man dies das erste Mal macht oder schon ein „alter Hase“ ist. Und natürlich stand der Strengel-Fan-Club beim Schwimmstart auf der Fähre in Kripp am Ufer und feuerte kräftig an. Der niedrige Wasserstand des Rheins sorgte gleich für zwei neue Herausforderungen für die Athleten. Zum einen war die Fließgeschwindigkeit des Rheins deutlich geringer als in den Vorjahren. Des Weiteren wurde der Ausstieg aus dem Rhein 50 m in Richtung Remagen verlegt, da die vorhandene Rampe auch im unteren Bereich komplett aus dem Wasser schaute.
An der „Brücke von Remagen“ angekommen, wurden die Schwimmer begrüßt und auch der Strengel-Fan-Club sparte nicht mit Jubel. Bis in die Wechselzone legten die Schwimmer in ihren Neoprenanzügen noch den Anstieg bis zur Rheinhalle zurück.
Unter starkem Beifall gings auf die Strecke
Nach dem Wechsel in das Fahrradtrikot wurden die Sportler mit viel Beifall auf die Strecke geschickt. Diese führte wie in den letzten Jahren zunächst nach Sinzig. Der weitere Verlauf über Franken, Waldorf und Königsfeld gehörte schon beim Training zu den besonderen Herausforderungen. Spannende Aufholjagden und Zweikämpfe bestimmten das Geschehen an den Anstiegen und Abfahrten. Nach 44 km wurden alle Sportler wieder vor der Wechselzone begrüßt.
Die Staffel „Team Strengel“ war längst auf der Laufstrecke als die vier Strengelaner Einzelstarter im Minutentakt in die Wechselzone kamen. Nach dem Fahrradfahren wirken die ersten Schritte oft etwas komisch aber die Läufer fanden schnell ihren Tritt. Das Remagener Publikum verstand es hervorragend, die Läufer zu motivieren. Und nach dem Anstieg in der Neipengasse wurden die Sportler durch die Musik von menino, die auf der Jazz-Matinée beim Kunstsalon spielten, zusätzlich angespornt.
Insgesamt dreimal passierten die Läufer die Remagener Rheinpromenade, den Marktplatz und die Innenstadt bevor es endlich ins Ziel ging. Die Freude über diese Leistung ließ die Strapazen schnell vergessen und der Strengel-Fan-Club sparte nicht mit Lob und Anerkennung. Die vom Veranstalter Triathlon Team Sinzig geschaffenen Rahmenbedingungen für den Wettkampf waren hervorragend. Zufrieden traten Bernhard Landsherr, Günter Rohde, Jörg Schmerer und Roland Janik sowie Henry Schmerer, Peter Steinfeld und Mathias Dickten am Nachmittag die Heimreise nach Sinzig an – selbstverständlich mit dem Fahrrad.
